14. Dezember 2020

Corona

 Hey ;) 

Ja mich gibt es noch. Derzeit aber ruhiger. Corona beschäftigt auch hier.

22. Januar 2019

Die Couch und andere Katastrophen

Der Winter ist eine ruhige Zeit. Draußen ist es kalt, drinnen warm (sofern die Heizung funktioniert).
Ich habe das Glück (oder Pech) dass die Sonne, wenn sie denn scheint, mit ziemlicher Kraft ins Wohnzimmer strahlt, und man es dort fast immer zu warm hat #tshirtwetter .
Das mag beim faulenzen auf der Couch ganz gut sein, stört aber dafür umso mehr beim heimwerken. Das muß ich zwar nicht selber erledigen, dafür hat Frau Sargkasten den Herrn Sargkasten (ja, hallo Geschlechterklischee), aber ich habe wirklich zwei linke Hände und bin froh wenn ich eine Ikea-Kommode unbeschadet für Material und mich aufgebaut bekomme.
Und heute ist die Couch, das Sofa dran. Es ist eigentlich ein Schlafsofa, aber wir haben es uns damals genau wegen dieser Multifunktionalität zugelegt. Leider hat es die letzten Jahre nicht ganz ohne Blessuren überstanden und heute muß das Ding etwas für die nächsten Jahre fit gemacht werden.
Ja, ich gebe es zu #haushaltistdoof und ich bin nicht gerade diejenige die regelmäßig unterm Sofa staubsaugt.
Jedenfalls: Vor einigen Jahren war die Jugend und junggebliebene w/m/d im loom-Fieber, da wurde mit den Gummibändern alles mögliche gebastelt, und da war auch im mit dabei. Großartig begabt in Handarbeiten war ich noch nie, aber das schien einfach zu sein. Es blieb aber bei Armbändern, wovon der Großteil in einem Karton vor sich her existiert. Ich wußte gar nicht mehr dass ich die Bänder, Haken und was man sonst noch kaufen konnte noch habe, bis sie gerade wie von Zauberhand unter der Couch auftauchten. Vielleicht setze ich mich doch mal wieder daran...

10. November 2018

Back... oder so

Hui. Da war ich ja schon länger nicht mehr hier. Nun, einiges ist in meinem Leben auch passiert. Wo ich die letzte Woche verbracht habe, sieht man hier:

Das ist ein HDR-Schnappschuss vom Mittelrhein in der Gegend zwischen Koblenz und Boppard. 
Aufgenommen habe ich es früh am Morgen, der Nebel zieht sich direkt über den Rhein. Es waren einige schöne Tage.

Man liest bestimmt wieder öfter von mir!

 

20. März 2016

Gemüsecurry á la maison

Ich persönlich mag ja Gerichte, die man variieren kann, die man also entweder vegetarisch, mit Fleisch, Fisch oder auch vegan kochen kann. Currys sind ja derzeit eh in Mode, aber ich habe mal wieder mein eigenes Süppchen gekocht und statt Kokosmilch Sahne genommen. Da ich jetzt einen Reiskocher besitze, gibt es als Beilage Reis, Basmati, das muß auch nicht der aus der Spezialitätenabteilung sein, sondern jeder andere geht genauso gut. Kartoffeln oder Brot schmecken sicher ebenfalls. Die angegebene Menge reicht für 3 Personen, oder 2 mit gutem Appetit.

  • 3 Paprikaschoten 
  • 1 größere Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml Sahne
  • Currypulver
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Tomatenmark
  • Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma (alles getrocknet aus der Würzdose)
  • eine Prise Zucker
  • etwas Öl

Der Knoblauch wird in kleine Würfel gehackt, die Paprika geputzt und ebenfalls in kleine Stücke geschnitten. Die Zucchini waschen und in dünne Scheiben hobeln.
Das Gemüse wird in einem Topf in etwas Öl angebraten, bis die Zucchini weicher, aber noch nicht matschig sind. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Alles mit Sahne aufgiessen und das ganze kurz aufkochen lassen. 
Nun die Hitze reduzieren und mit dem würzen beginnen, Hier entscheidet der persönliche Geschmack, wer es schärfer mag würzt intensiver, mit dem Tomatenmark kann man die Sauce etwas cremiger gestalten, Kurkuma sorgt für eine schöne Farbe.
Wenn ihr mit dem Ergebnis zufrieden seit, guten Appetit!











7. Februar 2016

Gothic Friday 2016: Wie bist Du in die Szene gekommen?

Ja ich weiß, ich beschäftige mich hier ja in erster Linie mit dieversen Versuchen etwas essbares auf den Tisch zu bringen. Nichtsdestotrotz zähle ich mich nicht zum bunten Durchschnitt der Bevölkerung, sondern fühle mich in den dunkleren Gefilden zuhause.
Einer der "Szene"-Blogs, spontis, stellt nun, zum Jahresanfang 2016 die Frage, wie man den Weg zur Szene gefunden hat. Da ich nun keine Freundin langer Worte bin, kann es sein, dass mein Artikel hierzu etwas knapp ausfällt, und ich bitte dafür jetzt schonmal um Entschuldigung.

Es muß um den Jahrtausendwechsel gewesen sein, als ich zum ersten Mal tagtäglich mit einem Mitglied der "Dark Side" zu tun hatte, sie war eine Klassenkameradin und ist bis heute eine liebe Freundin. Es war nicht nur ihr Stil sich zu kleiden, sondern auch ihre ganze Art und Weise, offen, freundlich, ehrlich, was zwar sehr im Kontrast zu ihrer äußeren Erscheinung stand. Mein Interesse war geweckt worden, denn wirklich zuhause fühlte ich mich in der "bunten" Welt nicht.
Allerdings dauerte es bis nach dem Abi, bis ich mich intensiver mit der schwarzen Subkultur beschäftigte, und ich muß gestehen dass ich musikalisch nicht immer auf einer Linie war, sondern es genügend Irrungen und Wirrungen gab. Meine "Einstiegsband" waren Subway to Sally, ja, da streitet man sich, ist das doch eher Mittelalter und kein Gothic, aber das war der akkustische erste Berührungspunkt mit der Szene. Heute habe ich zwar noch CDs, aber sie finden den Weg in meinen CD-Player nicht mehr.
Es folgten Stippvisiten im Dunkeltechno, Düsterpop, bis ich irgendwann das gute alte Vinyl für mich entdeckte, dem ich bis heute treu geblieben bin, wenn auch natürlich das web 2.0 für genügend Nachschub sorgt, sei es auf den klassischen, oder digitalen Wege. 

Äußerlich war ich nie eine der schillernden Erscheinungen die diese Szene zu bieten hat. Komplett schwarz wurde mein Schrank erst spät, da war ich schon Ü20, und langsam wanderten lange Röcke, Korsetts und einiges andere an "Szenekleidung" in die Regale. Allerdings sind diese Stücke wenig alltagstauglich, und sie wurden nur am Wochenende getragen, so dass ich im "normalen Leben" auf ein fröhliches schwarz in meinem regulären Klamotten zurückgriff. 
Mit dem Makeup verhielt es sich nicht ganz genau so, hier experimentierte ich im Alltag durchaus, besann mich aber schnell auf einen leichten Touch. 
Was mich nur bis heute begleitet, ist ein Hauch von Patchoulie, das gab und gibt mir ein Gefühl von Heimat. 

Komme ich nun zum wichtigsten Punkt: dem Gefühl. Ich habe in dieser Szene nie erlebt dass ich mich rechtfertigen mußte keinen Alkohol zu trinken, und ich fühlte mich auch von den Leuten her, die ich langsam, wenn auch vermehrt übers Netz kennen lernte, ehrlich willkommen geheißen und zuhause. Ich kann sein wer und wie ich bin, niemand der mich auffordert doch mal zu lächeln (warum sollte ich, wenn mir nicht danach ist?) und ich habe eine gewisse Ruhe.

Ach ja, natürlich haben meine Eltern versucht mir diese depressive Farbe und die Musik auszureden. Haben sie aber, wie man sich wohl denken kann, nicht geschafft.

So ihr Lieben, das war ein kurzer Abriss wie ich, zwar spät, aber letztlich doch, schwarz wurde. 



23. Dezember 2015

Merry X-Mas

An dieser Stelle wünsche ich all meinen Lesern frohe und besinnliche Feiertage. 
Stresst euch nicht und genießt die Zeit die ihr gemeinsam mit euren Lieben verbringt.
Und nicht vergessen: Früher war mehr Lametta!

24. August 2015

Der aktuelle Senf

Eigentlich wird auf meinem blog ja mehr gekocht, aber ab und an fühle ich mich doch dazu berufen, mich um ernstere Themen zu kümmern.

Man kann es nicht mehr lesen, oder? Flüchtlinge, Hetze, Halbwahrheiten, Propaganda.
Dennoch teile ich gerne meinen Senf mit euch.

Wer von uns kann schon behaupten, dass er schon immer und ewig in Deutschland, dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, in Germanien gelebt hat? Ich denke, die wenigsten können ihre Ahnenreihe so lange zurückverfolgen. Ich kann es nicht. 

Was ist nun so schlimm daran, wenn Menschen, die in ihrer Heimat den Tod (oder noch schlimmeres) fürchten müssen, bloß weil irgendwelchen fanatischen Spinnern dies oder jenes an ihnen nicht gefällt, ihr Zuhause verlassen und sich auf einen weiten und nicht ungefährlichen Weg in eine bessere, oder zumindest sichere Zukunft begeben?
Kann man diesen Menschen, die außer ihren Leben und einigen wenigen Habseligkeiten nichts mehr haben, nicht ein herzliches Willkommen bereiten?

"die sprechen ja kein deutsch" : wer kann arabisch?

"die ham ja alle n Smartphone" : na klar, jeder besitzt ein IPhone 10

"die nehmen uns die Arbeit weg" : die letzen Jahre im suff verbracht? Dafür hat schon jemand anders gesorgt... die tragen Anzüge und verdienen dafür noch Millionen 

"die kosten nur Steuergelder" : wer bezahlt oben erwähnte Anzugträger die in den Regierungen sitzen? Die ganzen "Nebenbeschäftigungen bei diversen Konzernen mal nicht mit ein gerechnet

ich kann es langsam nicht mehr hören oder lesen. 

Jeder Mensch möchte doch nur einen Platz auf dieser Erde wo er/sie in Ruhe und Frieden leben kann.

3. Juni 2015

Sargkastens Butter Chicken

Hallo ;)
Ich melde mich auch mal wieder.

Ich persönlich mag kein scharfes Essen, beim Inder war ich noch nie (würde die auch wahrscheinlich zur Verzweiflung treiben), aber irgendwie juckte es mich schon, mal anders zu kochen.
Ich habe mich für mein Rezept an dem indischen Butter Chicken orientiert, die Menge reicht für 2-3 Personen.


  • ca. 400g Hähnchenfilet
  • 200g Joghurt
  • 200g stückige Tomaten
  • Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe (oder mehr, wer mag)
  • 1 Zwiebel
  • Curry (meine Mischung ist nicht sonderlich scharf)
  • Kurkuma zum färben
  • Pfeffer, Salz, Zucker
  • etwas Butter, evtl Öl

Das Hähnchenfleisch wird zuerst abgewaschen, dann von allem was ihr nicht im Essen wollt befreit und in kleine Stücke geschnitten und in eine Schüssel gegeben.
Der Joghurt wird mit dem Tomatenmark, der klein geschnittenen Knoblauchzehe und sämtlichen Gewürzen (sind variabel, wer mehr indisch oder asiatisch kocht hat evtl mehr Auswahl) gemischt und über dem Fleisch verteilt. Nun kann es im Kühlschrank ziehen, mindestens eine Stunde, oder auch über Nacht.


Anschliessend wird die Butter in einem Topf erhitzt (ein TL Öl kann dabei), dann wird die Zwiebel angeschwitzt. Nun gebt ihr die Fleisch-Joghurt-Tomatenmischung hinzu und bratet alles auf höchster Stufe an.
Nun wird die Hitze reduziert und die stückigen Tomaten werden beigemischt. Alles umrühren und noch einige Minuten vor sich hin köcheln lassen. Dauert rund zehn Minuten, geht also ohne Vorbereiten schnell.
Fertig ;) Dazu passen Reis oder Fladenbrot.

Guten Appetit!

Ich kann mir vorstellen, dass es mit Paprika, Broccoli oder anderem Gemüse ebenso gut schmeckt.

5. Februar 2015

Tomatensauce alla Sarg

Die einfachsten Dinge sind manchmal die besten.

Eine leckere und auch nicht teurere Alternative zu den Tüte-auf-Wasser -dazu-Produkten ist natürlich etwas selbstgemachtes.

Für eine leckere Tomatensauce braucht ihr:

  • 1 Dose stückige Tomaten (400g)
  • 1 Päckchen passierte Tomaten
  • ca. 10g frisches (!) Basilikum
  • 2-3 Schalotten
  • 2 Zehen Knoblauch (ich hatte frischen jungen, der riecht nicht ganz so heftig)
  • 1 1/2 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer, getrockneten Oregano
  • etwas Öl für die Pfanne /Topf

Schalotten pellen und in kleine Würfel schneiden, mit dem Knoblauch ebenso verfahren.
Etwas Öl in der Pfanne oder dem Topf erhitzen, die Schalotten-und Knobiwürfel hinzugeben und kurz auf hoher Stufe dünsten. 1 TL Zucker zufügen und das ganze karamellisieren. Einige Blätter Basilikum dazulegen, alles gut umrühren. Tomatenstücke und passierte Tomaten einrühren, die Hitze reduzieren. Alles mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken. Den restlichen Basilikum und Zucker hinzufügen, alles gut umrühren und auf geringer Stufe ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Zeit genug Spaghetti zu kochen;)
Mit geriebenem Käse und einigen kleinen Blättchen Basilikum sieht es auch noch toll aus;)




7. Oktober 2014

Satire: - Das gentechnische Projekt

Es ist etwas ruhig hier geworden, sorry, Wohnortwechsel steht an...
Dafür habe ich eine Geschichte gefunden, eine Satire, die ich als Teenie im Jahr 1997 geschrieben habe. Natürlich muß ich die ganz dringend mit euch teilen;)

Ist ja wirklich toll, was sich die Herren der Arbeitslosigkeit wieder erlaubt haben. Haben sie eine Sache so phantastisch hinbekommen, werden sie übermütig und beginnen eine Neue. Sie wissen sicher, was sie nun (endlich, hat auch lange genug gedauert) ausgeheckt haben.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren lokalen Ortsvorsteher oder die hiesige CDU.
Gentechnologie nennt sich das neue Projekt. Wirklich gut, kann ich nur sagen. Ich kann es Ihnen sogar tausendmal sagen, damit Sie wissen, WIE gut es ist. Da sollen die Tomaten noch kleiner und farbloser werden als sie es eh schon sind. Alles im Sinne der Forschung, sagt Gemüse.
Wußten Sie schon, dass es bald Kuerde geben wird? Nach den Plänen der Regierung sollen diese neuartigen Tiere Milch geben, aber gleichzeitig sehr schnell und sogar für Turniere zu gebrauchen sein.
Insider lassen wissen, dass sie selbst die Kamele in den Vereinigten Arabischen Emiraten weit hinter sich lassen. Besser kann es doch gar nicht laufen.
Wir haben schon die wenigsten Arbeitslosen und dann noch ein neues Tier. Bald beherrschen wir den Weltmarkt, und machen dann alles, was wir wollen. Wir schmeißen alle deutschen Arbeiter aus den Betrieben und stellen statt dessen ausländische ein, die sind immerhin noch teurer als wir.
Das wird der Wirtschaft einen regelrechten Boom bescheren, und Deutschland wird steinreich, wenn nicht sogar schuldenfrei.
Es wird ein neuer Finanzminister eingestellt, so einen wie Peter Graf oder Marcel Avram. Dann haben wir nichts mehr zu befürchten.
Aber zurück zur Gentechnologie. Weiße, erbsengroße Tomaten und olivgrüne, fußballgroße Erbsen. Die Nahrungsmittelversorgung ist gewährleistet. Überfluß. Schade, dass wir der dritten Welt wegen Lebensmittelknappheit nichts abgeben können.

© Sargkasten