23. November 2012

Sushi selbstgemacht

 An Sushi kann ich persönlich mich ja, entschuldigung, sattfressen.
Okay, ich bevorzuge die Kombis mit Gurke, Lachs oder Avocado, also nicht sowas ausgefallenes.
Leider kostet das Ganze auch relativ viel, so dass es für mich nah lag, mich selbst einmal daran zu versuchen.
Einen asiatischen Supermarkt gibt es im Ort, da bekommt man die Zutaten günstiger als im Supermarkt, und so entschied ich mich für die einfache Version: Kappamaki, also mit Gurke. Zutaten seht ihr hier:

 Den Reis hatte ich da schon im Topf, der braucht seine Zeit.
Ich habe speziellen Sushireis genommen, der soll besser kleben, und das ist ja schon wichtig, schliesslich möchte man ja nicht dass der Reis später überall in Körnchen auf dem Teller liegt.
Vorher muß man ihn aber gut waschen, also Reis waschen, Wasser abgießen, solange bis das Wasser klar bleibt. Dann kann man ihn kochen, die Quellreis Methode kennt ihr ja ( für alle anderen: Ich habe auf eine Tasse Reis 2 Tassen Wasser genommen, und der Reis ist gar wenn er das Wasser völlig aufgesogen hat, Salz nicht vergessen!).
Anschliessend habe ich den Reis im Topf noch etwas ruhen lassen, bevor ich ihn in eine Schüssel umgefüllt und mit 2 EL Sushiessig gemischt habe. Danach kam der Reis zum abkühlen in den Kühlschrank (Zeit um andere Sachen zu machen^^)
Nach über einer Stunde konnte ich dann die Gurke in lange Stücke schneiden, und die Bambusmatte entrollen. 
Ein Noriblatt aus der Verpackung nehmen, und mit der glatten Seite nach unten auf die Matte legen, dabei etwas Platz zum Rand hin lassen. Nun den abgekühlten Reis auf den unteren Teil schichten, darauf achten, dass sie nicht zu dick wird, 1cm ist da laut Internetquellen das Maximum, und mit der Gurke belegen.
 Das spannendste folgt nun, das einrollen. Mithilfe der Bambusmatte wird das Ganze nun zu einer Rolle geformt, die Matte darf nicht mit eingerollt werden. Auf youtube gibt es dazu einige Videos, so schwer ist das nicht. Den Rand kann man mit etwas Wasser ankleben.
So sah meine Rolle dann aus, nur noch mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden, und geniessen! Typischer wirds mit eingelegtem Ingwer und Wasabi, nur ist mir beides zu scharf. Sojasauce kann man ebenfalls in ein Schälchen füllen.



Mein Fazit: Ich habe festgestellt dass ich den Geruch von Noriblättern mag. Das verbinde ich automatisch mit Sushi.
Vom Geschmack her waren meine gar nicht schlecht, ich hätte nur mit dem Essig nicht so sparsam sein sollen, denn Reis ohne alles schmeckt fade. Edit: Im Netz habe ich jetzt gelesen, dass ich den Essig mit Zucker und Salz hätte mischen sollen... naja, fürs nächste Mal...
Obwohl meine Küche mit allem pipapo ausgestattet ist, ein richtig scharfes Messer habe ich nicht aufgetrieben (welcher fauxpas) so dass das mit dem Schneiden etwas tricky war. Besser liessen sich die Rollen schneiden als sie einige Zeit gelegen hatten.
Alles in allem, für den ersten Versuch, gebe ich mir 4 von 5 Sternen!

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