Zur Einstimmung auf die kühlere Jaheszeit ;)
Nun, wenn die Tage wieder kürzer werden, und sich die außerhäuslichen Aktivitäten reduzieren, statte ich der Bibliothek im Ort wieder öfter einen Besuch ab.
Ich lese ja sehr gern, und habe dabei aktuell für mich Märchen entdeckt. Nein, nicht die Bekannten von den Brüdern Grimm, sondern welche aus fernen Ländern oder untergegangenen Kulturen.
Unlängst habe ich mir ein Buch mit keltischen Märchen ausgeliehen und wanderte dann weiter über englische Tales und chinesische Märchen zu altägyptischen und indischen.
Man merkt schon deutlich einen regionalen Unterschied, wobei mich einige der Geschichten ganz klar an die von Grimm erinnert haben. Die chinesischen taten sich durch eine, wie ich fand, starke Betonung auf Fleiß und Arbeit hervor, die indischen jedoch entführten den Leser in eine prächtige Phantasiewelt, und sparten dabei auch nicht mit körpernahen Anspielungen.
Die Märchen aus der keltischen Kultur waren oft durchspickt mit Feen und Kobolden.
Vielleicht braucht man manchmal etwas länger bis man den Sinn eines Satzes verstanden hat (gerade bei den altägyptischen hat man oft nur Fragmente vorliegen, sodass nicht alle Märchen klar beendet werden können), aber ich denke schon dass sie im Großen und Ganzen sehr aufschlussreich sind, und eine Reise ins Land der eigenen Gedanken ist es allemal.
Derzeit lese ich ein Buch über "Töchter und Mütter-Märchen" aus ganz Europa.
Was sind eure Lieblingsmärchen? Lest ihr sie, oder ist das Kinderkram?

Ich liebe Märchen. Natürlich hab ich als Kind zuerst die Sammlung der gebrüder Grimm verschluckt. Später kamen Anderssons Märchen dazu.
AntwortenLöschenKeltische Märchen mag ich auch sehr.
Ich hab hier auch noch ein Buch mit Sagen und Märchen aus aller Welt.
Für Kinderkram halte ich sie nicht. Ich finde sie vielmehr spannend und schön.