Doch. Den gibt es.
Zwar nicht seitenlang, aber ich fühle mich verpflichtet meinen Senf zu dem Ergebnis der gestrigen Bundestagswahl beizusteuern.
Nein, ich gratuliere der CDU nicht. Ich gratuliere auch der SPD nicht.
Ich gratuliere niemandem, außer Deutschland.
Jawoll, Gratulation Deutschland für die im Schnitt dümmste Bevölkerung.
NSA, Eurokrise, beinah höchster Niedriglohnsektor in Europa, Energiewende etc... nein... es scheint der Mehrzahl der Deutschen doch viel zu gut zu gehen als dass man einen Wandel hätte herbeiführen wollen.
Oder glaubt man das Geschwafel unserer Frau Bundeskanzlerin wirklich, wenn sie propagiert dass noch nie so viele Menschen gearbeitet hätten wie unter ihrer Regierung?
Die Frage ist die, was man unter Arbeit definiert. Jede bezahlte Beschäftigung? Auch zu Stundenlöhnen im Bereich von 5 und weniger €uro? Minijobs? Abrackern wie in Teilzeit, aber ohne Versicherungsschutz? Leiharbeit/Werkverträge? Moderne Sklavenarbeit, die den Arbeitnehmer dazu zwingt sich Hilfe beim Staat (hallo Aufstockung) zu holen, weil man von dem "Einkommen" nicht leben kann (okay, vielleicht als Singlemann/frau ohne Kinder und Partner/in)?
Ist es der Mehrzahl der Deutschen so egal dass ihre Daten (meine sicher auch) irgendwo über den großen Teich hinweg abgefangen werden?
Brauchen wir eine Kanzlerin die sich mehr und mehr für Europa "einsetzt" (wobei ihr Einsatz sehr fraglich ist), aber nicht für ihre eigene Bevölkerung?
Eine Politik der Großen und der Banker?
Ich möchte nicht bezweifeln dass die CDU auf kommunaler Ebene gute Arbeit macht, ich wohne etwa in einem CDU-regierten Ort der sich z.B. eine Bücherei ohne Mitgliedskosten leisten kann, und der gesamt gesehen sehr gut dasteht.
Immerhin ist die FDP rausgeflogen, das entschädigt minimal.
Mir ist schon klar dass die Wahlversprechen sämtlicher Parteien hohle Phrasen sind, denen man keinen Glauben schenken sollte, und mit der SPD an der Spitze wäre es sicherlich nicht besser geworden... dennoch:
Muß dieses konservative Konstrukt noch Prozente hinzugewinnen????
23. September 2013
17. September 2013
Hobbys
Da war ja noch was.
Die Sache mit dem Hobby.
Nun, ich bin eher ein introvertierter Mensch.
Ich lese gerne, relativ viel; historische Romane, Krimis (Agatha Christie oder Mankell), Frauensachen, Belletristik im allgemeinen.
Ich lese schon seitdem ich lesen kann, also nun schon weit über 20 Jahre, und ich werde immer unruhig wenn ich irgendwo bin und nichts zum lesen dabeihabe, oder nichts greifbar ist. Also schleppe ich öfter ein Buch mit mir herum, Taschenbuch bervorzugt.
Ist lesen denn nun ein ernsthaftes Hobby?
Oder zählt nur etwas produktives? Zählt bloggen? Zählt postcrossing?
Also, ich habe zwar ein Nähmaschine, bin damit aber arg untalentiert, zu allem Überfluss bin ich relativ ungeduldig, und ich hätte lieber vorgestern als morgen ein neues Kleidungsstück. Daher beliefen sich meine Versuche auch erstmal auf zwei ganz einfache Samtshirts, die beide einen deutlich zu großen Ausschnitt aufwiesen, ist also auch nichts, vorerst.
Mit meiner Gitarre sieht es ähnlich aus, ich verstehe die Zusammenhänge nicht, die wollen nicht in meinen Kopf, also auch Essig.
Retro ist doch grade völlig angesagt.
Also bewaffne ich mich derzeit mit Sicherheitsnadel, Kissen und vielen verschiedenfarbigen Bändern, richtig, Freundschafstbänder knüpfen ist dran...
kostet nicht viel, man hat ein Ergebnis, und es hat durchaus etwas meditatives.
Ich kann zwar nur zwei Muster, allerdings bin ich durchaus lernfähig, und wenn meine Finger denn irgendwann mal die Knoten aus sich selber gelöst bekommen werde ich mich wahrscheinlich mal an andere Muster wagen...vielleicht bekommt ihr dann auch ein Foto zu sehen;)
Habt ihr Hobbys? Oder Tipps für mich?
Die Sache mit dem Hobby.
Nun, ich bin eher ein introvertierter Mensch.
Ich lese gerne, relativ viel; historische Romane, Krimis (Agatha Christie oder Mankell), Frauensachen, Belletristik im allgemeinen.
Ich lese schon seitdem ich lesen kann, also nun schon weit über 20 Jahre, und ich werde immer unruhig wenn ich irgendwo bin und nichts zum lesen dabeihabe, oder nichts greifbar ist. Also schleppe ich öfter ein Buch mit mir herum, Taschenbuch bervorzugt.
Ist lesen denn nun ein ernsthaftes Hobby?
Oder zählt nur etwas produktives? Zählt bloggen? Zählt postcrossing?
Also, ich habe zwar ein Nähmaschine, bin damit aber arg untalentiert, zu allem Überfluss bin ich relativ ungeduldig, und ich hätte lieber vorgestern als morgen ein neues Kleidungsstück. Daher beliefen sich meine Versuche auch erstmal auf zwei ganz einfache Samtshirts, die beide einen deutlich zu großen Ausschnitt aufwiesen, ist also auch nichts, vorerst.
Mit meiner Gitarre sieht es ähnlich aus, ich verstehe die Zusammenhänge nicht, die wollen nicht in meinen Kopf, also auch Essig.
Retro ist doch grade völlig angesagt.
Also bewaffne ich mich derzeit mit Sicherheitsnadel, Kissen und vielen verschiedenfarbigen Bändern, richtig, Freundschafstbänder knüpfen ist dran...
kostet nicht viel, man hat ein Ergebnis, und es hat durchaus etwas meditatives.
Ich kann zwar nur zwei Muster, allerdings bin ich durchaus lernfähig, und wenn meine Finger denn irgendwann mal die Knoten aus sich selber gelöst bekommen werde ich mich wahrscheinlich mal an andere Muster wagen...vielleicht bekommt ihr dann auch ein Foto zu sehen;)
Habt ihr Hobbys? Oder Tipps für mich?
15. September 2013
Von chic zu hingeklatscht
Ich bin ja garantiert keine Stylingexpertin, und in Sachen Kosmetik muß man mich schon mal gar nicht fragen.
Dennoch bin ich 2010 oder 2011 auf Soap & Glory aufmerksam geworden (danke douglas in Münster^^), und habe mir dort das Peeling "Scrub your nose in it" gekauft, für 10€ die 150? ml Tube.
Ich möchte mich an dieser Stelle nicht weiter über meine Haut auslassen, aber, sie ist schon ein Fall für sich, und ich dachte mir, dass der Zehner zwar schon eine Menge ist, aber vielleicht wäre etwas anderes als die Drogerieprodukte auch nicht schlecht.
Außerdem, das darf ich kaum sagen, fand ich das Design niedlich, hatte was von 50s, war zwar pink und niedlich und Mädchenlike, aber mir gefiel es.
Wem beim weiteren lesen auffällt dass ich unglaublich viel von douglas schreibe, das liegt daran dass man die Produkte nur dort bekommt. Oder eben online.
Gut, daheim nutze ich das Peeling regelmäßig, ich empfand es als sehr angenehm und gut, zwar nicht hundertpro wirksam, dafür um die 85%, was für mich schon viel ist. Allerdings gehöre ich zu denjenigen, die ihre teureren Produkte nur selten verwenden, es soll ja lange halten (soweit es im MHD liegt).
Nach eine gewissen Zeit war das Produkt nun fast aufgebraucht, und ich besuchte die nächste douglas-Filiale um mir Nachschub zu besorgen. Aber, jetzt kostete das Produkt 13€, ein anderes, Reinigungsschaum "Face Soap Clarity" gab es noch für 7€. Also probierte ich diese grüne Masse mit den rosa Kügelchen, ebenfalls wirksam. Die Tube ist auch heute noch in meinem Gebrauch, man braucht nicht viel davon.
Längere Zeit benötigte ich also nichts von den weiteren Produkten, wobei mich so, ein, zwei Sachen schon gereizt hätten, aber ich wollte keine 40€ ausgeben.
Nun war es so, dass im douglas genau jene Sachen um die Hälfte reduziert angeboten worden sind, die Verkäuferin erklärte, es gäbe im Frühherbst einen Designwechsel, und ich schlug also zu, "The Fab Pore" und " No clogs allowed" landeten in meinem Korb.
The Fab Pore ist eine Art Creme mit blauen Kügelchen drin, man verteilt sie solange bis die Kügelchen verschwinden und lässt sie dann 5-15min einwirken.Ich habe immer das Gefühl dass meine Haut zugespachtelt ist, aber die reinigt doch ganz gut.
Begeistert bin ich aber von dem anderen Produkt, No clogs. Man schüttelt die Tube vor Gebrauch gründlich und verteilt die Masse dann im Gesicht. Danach macht man sich die Hände nass und arbeitet das Zeug solange ein bis es im Gesicht warm wird und man blau anläuft. Gut, blau wird es nicht wirklich, aber es wird wirklich angenehm warm. Eigentlich kann man das ganze nach 15 Minuten mit einem beigefügten Schwämmchen abwaschen, ich habe das allerdings mal für eine Stunde einwirken lassen, und hatte den ganzen Tag die weicheste Haut seit langem, super gepflegt, angenehm, toll, begeistert.
Und nun nach der ganzen Lobhuddelei das große AAAABER.
Jetzt im September kam das neue Design auf den Markt, und einmal gucken wollte ich schon.
Klinisch, weiß, eins sieht aus wie das andere, bei dem No Clogs gibt es jetzt auch kein Schwämmchen mehr dazu, was ich beim lesen der Verpackung erkennen konnte.Klar kann man sich sowas für kleines Geld in der Drogerie kaufen, aber als nettes Giveaway war es gut.
Und natürlich wurden die Preise mal wieder erhöht.
Zwar nicht gleich um 10€, aber ich finde, aber Preiserhöhungen (oder versteckte, wenn man die ml-Anzahl reduziert) finde ich im allgemeinen ziemlich blöde.
Und ich bin ja nun kein optischer Typ, aber das neue Design gefällt mir, und wie ich auf der fb-Seite des Unternehmens lesen konnte vielen anderen, auch nicht. Schade.
Ich verlinke mal den onlineshop von douglas
Macht euch selber ein Bild davon.
Ich ärgere mich nur, immer wenn ich meine etwas gutes gefunden zu haben wird daran entweder etwas geändert oder es wird gleich ganz vom Markt genommen.
Gehts euch auch so?
1. September 2013
Märchenhafter Herbst
Zur Einstimmung auf die kühlere Jaheszeit ;)
Nun, wenn die Tage wieder kürzer werden, und sich die außerhäuslichen Aktivitäten reduzieren, statte ich der Bibliothek im Ort wieder öfter einen Besuch ab.
Ich lese ja sehr gern, und habe dabei aktuell für mich Märchen entdeckt. Nein, nicht die Bekannten von den Brüdern Grimm, sondern welche aus fernen Ländern oder untergegangenen Kulturen.
Unlängst habe ich mir ein Buch mit keltischen Märchen ausgeliehen und wanderte dann weiter über englische Tales und chinesische Märchen zu altägyptischen und indischen.
Man merkt schon deutlich einen regionalen Unterschied, wobei mich einige der Geschichten ganz klar an die von Grimm erinnert haben. Die chinesischen taten sich durch eine, wie ich fand, starke Betonung auf Fleiß und Arbeit hervor, die indischen jedoch entführten den Leser in eine prächtige Phantasiewelt, und sparten dabei auch nicht mit körpernahen Anspielungen.
Die Märchen aus der keltischen Kultur waren oft durchspickt mit Feen und Kobolden.
Vielleicht braucht man manchmal etwas länger bis man den Sinn eines Satzes verstanden hat (gerade bei den altägyptischen hat man oft nur Fragmente vorliegen, sodass nicht alle Märchen klar beendet werden können), aber ich denke schon dass sie im Großen und Ganzen sehr aufschlussreich sind, und eine Reise ins Land der eigenen Gedanken ist es allemal.
Derzeit lese ich ein Buch über "Töchter und Mütter-Märchen" aus ganz Europa.
Was sind eure Lieblingsmärchen? Lest ihr sie, oder ist das Kinderkram?
Nun, wenn die Tage wieder kürzer werden, und sich die außerhäuslichen Aktivitäten reduzieren, statte ich der Bibliothek im Ort wieder öfter einen Besuch ab.
Ich lese ja sehr gern, und habe dabei aktuell für mich Märchen entdeckt. Nein, nicht die Bekannten von den Brüdern Grimm, sondern welche aus fernen Ländern oder untergegangenen Kulturen.
Unlängst habe ich mir ein Buch mit keltischen Märchen ausgeliehen und wanderte dann weiter über englische Tales und chinesische Märchen zu altägyptischen und indischen.
Man merkt schon deutlich einen regionalen Unterschied, wobei mich einige der Geschichten ganz klar an die von Grimm erinnert haben. Die chinesischen taten sich durch eine, wie ich fand, starke Betonung auf Fleiß und Arbeit hervor, die indischen jedoch entführten den Leser in eine prächtige Phantasiewelt, und sparten dabei auch nicht mit körpernahen Anspielungen.
Die Märchen aus der keltischen Kultur waren oft durchspickt mit Feen und Kobolden.
Vielleicht braucht man manchmal etwas länger bis man den Sinn eines Satzes verstanden hat (gerade bei den altägyptischen hat man oft nur Fragmente vorliegen, sodass nicht alle Märchen klar beendet werden können), aber ich denke schon dass sie im Großen und Ganzen sehr aufschlussreich sind, und eine Reise ins Land der eigenen Gedanken ist es allemal.
Derzeit lese ich ein Buch über "Töchter und Mütter-Märchen" aus ganz Europa.
Was sind eure Lieblingsmärchen? Lest ihr sie, oder ist das Kinderkram?
31. August 2013
Es herbstet...
Ja, so langsam scheinen die schönen Tage vorbei zu sein.
Morgens ist es länger dunkel, es ist nicht mehr heiß.
Schade, erst kam der Sommer gar nicht auf Touren, und dann zog er im Affenzahn vorbei, Gluthitze inklusive, Mücken und anderes ebenso. Was die Insekten angeht, darauf könnte ich gut verzichten, und auf Hitze auch.
Heute morgen schien hier noch die Sonne, jetzt regnet es, der Himmel ist grau, und ich war intelligent genug meine Wäsche draußen aufzuhängen, nungut, wird sie eben nochmal nass.
Ich meine etwas blau am Himmel erkennen zu können, aber vielleicht spielt mir meine Einbildung auch nur einen Streich.
Jedenfalls hängt in den Läden schon die Herbstware, und ich bin heute dann mal etwas bummeln gegangen, und bei kik (ja, böser böser Laden, nur ich bin der Meinung dass andere, deutlich höherpreisige Labels auch unter ähnlichen Bedingungen produzieren lassen) fündig geworden. Nun habe ich endlich eine schlichte schwarze Hose gefunden, die nicht den angesagten, aber für mich völlig katastrophalen skinny-Look hat. Ich freu mich einfach mal.
Und während der Regen auf mein Fenster rauscht, warte ich darauf dass die Farbe auf meinem Kopf einzieht. Was soll es auch anderes werden, außer ein schönes schwarz.
In dem Sinne, wünsche ich euch ein schönes WE ;)
Auf den ersten Blick ist es schwarz geworden, mit einem leichten Stich ins blaue. Jetzt muß ich meinen Schopf nur trocknen lassen... und anschliessend durchbürsten... mir grauts.
Morgens ist es länger dunkel, es ist nicht mehr heiß.
Schade, erst kam der Sommer gar nicht auf Touren, und dann zog er im Affenzahn vorbei, Gluthitze inklusive, Mücken und anderes ebenso. Was die Insekten angeht, darauf könnte ich gut verzichten, und auf Hitze auch.
Heute morgen schien hier noch die Sonne, jetzt regnet es, der Himmel ist grau, und ich war intelligent genug meine Wäsche draußen aufzuhängen, nungut, wird sie eben nochmal nass.
Ich meine etwas blau am Himmel erkennen zu können, aber vielleicht spielt mir meine Einbildung auch nur einen Streich.
Jedenfalls hängt in den Läden schon die Herbstware, und ich bin heute dann mal etwas bummeln gegangen, und bei kik (ja, böser böser Laden, nur ich bin der Meinung dass andere, deutlich höherpreisige Labels auch unter ähnlichen Bedingungen produzieren lassen) fündig geworden. Nun habe ich endlich eine schlichte schwarze Hose gefunden, die nicht den angesagten, aber für mich völlig katastrophalen skinny-Look hat. Ich freu mich einfach mal.
Und während der Regen auf mein Fenster rauscht, warte ich darauf dass die Farbe auf meinem Kopf einzieht. Was soll es auch anderes werden, außer ein schönes schwarz.
In dem Sinne, wünsche ich euch ein schönes WE ;)
Auf den ersten Blick ist es schwarz geworden, mit einem leichten Stich ins blaue. Jetzt muß ich meinen Schopf nur trocknen lassen... und anschliessend durchbürsten... mir grauts.
28. August 2013
Gemüsetopf mit Variation
Uiii.... ich lese grade, ich habe bald 500 Seitenaufrufe. Danke an dieser Stelle ;)
Heute gibt es mal wieder ein Rezept, im Grunde, wie immer, etwas simples.
Man nehme (nein, nicht Dr. Oetker), für 3-4 Personen:
Vors kochen wurde leider das Gemüseschnippeln gesetzt, und soweit ihr keinen dienstbaren Geist hierfür habt, der das für euch erledigen würde, verfahrt ihr so:
Erstens die Zwiebel häuten und in Würfel schneiden, Tränen gibt es gratis dazu.
Von der Knoblauchknolle nehmt ihr 4 oder 5 Zehen (oder mehr), befreit diese von den Häutchen und schneidet sie ebenfalls grob klein.
Anschliessend putzt ihr das restliche Gemüse und schneidet es ebenfalls klein, die Tomatenstücke könnt ihr zu dem Knoblauch geben.
Das Öl erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen und erstmal alles dünsten lassen bis die Zwiebeln leicht glasig werden. Anschliessend die Zucchini- und Paprikastücke zufügen und alles weiterdünsten lassen, etwa 3-5 min.
Jetzt kommen die Tomatenstücke und der Knoblauch hinzu, etwas Tomatenmark einrühren und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen.
Das ganze rührt ihr nochmal ordentlich um und lasst es jetzt auf kleiner Stufe mit halbgeschlossenem Deckel runde 25min köcheln, dabei öfter umrühren.
Dazu passt Reis, oder einfach Brot. Schmeckt gut, und wenn man frischen Knoblauch nimmt, auch nicht ganz so atemschwer...
Variation für die Fleischesser (oder die, die es etwas gehaltvoller mögen):
Mit den Zwiebeln etwa 350g gemischtes Hack anbraten, und 5 min vor Ablauf der Köchelzeit 200g in Würfel geschnittenen Hirtenkäse einrühren. Dann aber mit dem Salz aufpassen, der Käse ist auch salzig...
Guten Appetit ;)
Heute gibt es mal wieder ein Rezept, im Grunde, wie immer, etwas simples.
Man nehme (nein, nicht Dr. Oetker), für 3-4 Personen:
- 1 große Zucchini
- 3 Tomaten
- 3 Paprikaschoten
- Knoblauch (besser frische Knollen)
- Tomatenmark
- 1 Zwiebel
- Salz, Pfeffer, Kräuter nach Geschmack
- etwas Öl
Vors kochen wurde leider das Gemüseschnippeln gesetzt, und soweit ihr keinen dienstbaren Geist hierfür habt, der das für euch erledigen würde, verfahrt ihr so:
Erstens die Zwiebel häuten und in Würfel schneiden, Tränen gibt es gratis dazu.
Von der Knoblauchknolle nehmt ihr 4 oder 5 Zehen (oder mehr), befreit diese von den Häutchen und schneidet sie ebenfalls grob klein.
Anschliessend putzt ihr das restliche Gemüse und schneidet es ebenfalls klein, die Tomatenstücke könnt ihr zu dem Knoblauch geben.
Das Öl erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen und erstmal alles dünsten lassen bis die Zwiebeln leicht glasig werden. Anschliessend die Zucchini- und Paprikastücke zufügen und alles weiterdünsten lassen, etwa 3-5 min.
Jetzt kommen die Tomatenstücke und der Knoblauch hinzu, etwas Tomatenmark einrühren und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen.
Das ganze rührt ihr nochmal ordentlich um und lasst es jetzt auf kleiner Stufe mit halbgeschlossenem Deckel runde 25min köcheln, dabei öfter umrühren.
Dazu passt Reis, oder einfach Brot. Schmeckt gut, und wenn man frischen Knoblauch nimmt, auch nicht ganz so atemschwer...
Variation für die Fleischesser (oder die, die es etwas gehaltvoller mögen):
Mit den Zwiebeln etwa 350g gemischtes Hack anbraten, und 5 min vor Ablauf der Köchelzeit 200g in Würfel geschnittenen Hirtenkäse einrühren. Dann aber mit dem Salz aufpassen, der Käse ist auch salzig...
Guten Appetit ;)
13. Juli 2013
Die Sarg in Farbe
ich habe schon länger nicht mehr gebatikt, und ich fand, es war an der Zeit, meine Erinnerungen daran mal wieder aufzufrischen (und dank modernen Medien diese dann auch schriftlich festzuhalten), außerdem habe ich jemanden Kleines, der sich über bunte Sachen freut. Daher sind es natürlich keine großen T-Shirts, sondern welche der Größe 122.
Man nehme:
- 2 schlichte weiße Baumwoll-T-Shirts (kik tuts da ganz gut)
- Farbe (Simplicol Echtfarbe !!, die ist zwar teurer, aber eben farbecht) bei mir wars der Ton Beere
- Salz (ich habe Kochsalz genommen, ca. 250g)
- Paketband (1€ im tedi)
- Plastikschüssel
- alten Kochlöffel
- Handschuhe (sollte jede/r Gruftie vom Haare färben evtl übrig haben^^)
- heißes Wasser
- Waschmaschine
- Waschmittel
Erstmal habe ich die T-Shirts im Waschbecken angefeuchtet, so, dass sie schon nass, aber nicht tropfnass waren.
Anschliessend habe ich mit dem Paketband das Shirt an verschiedenen Stellen abgebunden, fest ziehen, sonst schwappt Farbe drunter und ihr habt ein komplett gefärbtes Shirt. Hierbei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Inzwischen habe ich das Wasser im Wasserkocher aufkochen lassen.
Handschuhe an, Salz in die Schüssel, heißes Wasser dazu, umrühren. Echtfix (ist in der Simplicolpackung) dazu, dann die Farbe, nochmal gut umrühren, die geknoteten Shirts rein, umrühren, und das ganze mindestens eine Stunde, eher länger, in der Farbsuppe färben. Dabei öfter umrühren.
Danach gibts man die immer noch geknoteten T-Shirts in die Waschmaschine, 40°, Buntwäsche, Waschmittel zu, und waschen. Ich habe das im Kurzprogramm gemacht, ich denke, das soll reichen.
Nun kann man das Band durchschnipseln (Vorsicht dass das Shirt nicht mitgeschnitten wird), und nachdem man sich das hoffentlich zufriedenstellende Ergebnis angeguckt hat, aufhängen und trocknen lassen.
Viel Spaß!
Ich schätze, man kann mit der Menge Farbe sicherlich noch ein, zwei T-Shirts mehr färben, aber ich wollte das ja ersteinmal nur ausprobieren.
Das teuerste an der Aktion war definitv die Farbe, die Shirts gab es für zusammen 4€, und den Rest hat man ja eh zuhause.
Mein Ergebnis von vorne:
... und von hinten:
11. Juli 2013
Bartoli - my two cents
Ich wollte, nein, sollte? Nein, wollte mal wieder bloggen, und zwar ohne euch mit Rezepten auf den Keks zu gehen.
Dieses Mal ist es, weil ich mich über etwas aufgeregt habe. Genauer gesagt, ich rege mich darüber schon seit Jahren innerlich immer wieder auf, und irgendwo hat es doch wieder was mit dem Thema "Essen" zu tun.
Mein Aufhänger war der Wirbel um die Wimbledon-Siegerin Bartoli.
Ich dachte zuerst, ich les nicht richtig.
Was hat das äußere Erscheinungsbild mit der gezeigten Leistung zu tun? Warum muß man da ein Riesen Fass aufmachen, und sich in einer Art und Weise im Netz offerieren, dass man sich als halbwegs kultivierter Mensch wieder einmal fremdschämen muß?
Ach ja, richtig, sie ist ja eine Frau.
Nein, das wird jetzt kein "mimimi die Männer sind so scheiße-Eintrag".
Ich kann mich nur beim besten Willen nicht erinnern, wann jemals ein Mann, der nicht in das gesellschaftliche Ideal passt, so beleidigt worden wäre.
Aber bei Frauen sieht das natürlich ganz anders aus.
Egal ob sie dick, dünn, groß oder klein ist, es dreht sich immer irgendwie, irgendwo ums äußere.
Frauenzeitschriften beginnen seit Jahren das Frühjahr mit 10 Tipps wie Sie garantiert Ihre Bikinifigur erreichen, Die besten Diätrezepte (ohne zu hungern!) und ähnlichem Quark, und verkaufen sich so gar nicht mal schlecht.
Gibt es nichts wichtigeres als sein ganzes Leben schön, schlank, jung, und vor allen Dingen begehrenswert auszusehen, und wie langweilig muß manchen Menschen sein, die ihr Selbstwertgefühl nur durch abfällige Kommentare pushen können? Ganz beliebt sind diese: Mach mehr Sport, ernähr Dich gesünder (du fette Kuh), nimm ab dann kostest Du der Krankenkasse und damit uns allen weniger gefolgt von wenn sich die Oberschenkel berühren ist man eklig fett. Äh ja. Wären die Kommentatoren alle selbst Adonis (oder, da viele Frauen ja genauso abgedreht ticken, das weibliche Pendant) könnte ich das ja unter Umständen noch versuchen zu verstehen.
Leider scheinen diese Individuen ihren Mist auch noch zu glauben, und untermauern dies mit halbseidenen wissenschaftlichen Studien und Statistiken (wie war das doch gleich? Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast?), die sich a) eh ständig ändern und b) niemals wirklich neutral sind. Dafür werden sämtliche Vorurteile auf den Tisch gepackt: Dicke sind unsportlich, die haben hohen Blutdruck, die riechen immer nach Schweiß, die fressen den ganzen Tag, muß die/der Dicke da noch zum McDonalds gehen, um nur einige zu nennen, oder, die Gegenrichtung iss mal was, ernährst du dich noch von was anderem außer Kaffee und Ziggis, Hungerhaken, wandelnder Kleiderständer, bla bla.
Klar wird Übergewicht irgendwann kritisch für die Gesundheit. Untergewicht allerdings auch. Bloß, was mache ich, z.B., wenn ich Kortison oder andere Medikamente nehmen muß, zu deren Nebenwirkungen Gewichtszunahme zählt? Oder ich im Schichtdienst arbeite, und nicht regelmäßig zum essen komme?
Wer maßt sich eigentlich an darüber zu bestimmen wann es ein zuviel oder ein zuwenig ist? Ist es die Mode? Designer (so von Schlage Aberzombie, oh, pardon Abercrombie)? Die Gesellschaft?
Ist doch paradox. Jede/r möchte individuell, einzig und nicht artig sein. Geht man aber mit offenen Augen durch die Stadt, begegnen einem überall Klone (zumindest in der entsprechenden Altersklasse). Die gleiche Frisur, Klamotten auch, die Herren der Schöpfung in Karo, die Damen in Shorts oder Leggins, und alle mit ähnlich debilem Gesichtsausdruck.
Wer sich für alternativ hält, trägt teuerste Marken und rennt im Großen und Ganzen genauso herum wie der Rest auch, aber hat das halbe Gesicht voller Metall und mindestens einen Teil des Körpers bildhaft verziert, egal, ob es zu einem passt, oder nicht. Hauptsache, man ist schlank, Rundung bitte nur oben erwünscht.
Hatten wir das nicht übrigens erst vor wenigen Jahrzehnten? Das Ideal von groß, blond und blauäugig?
Welches Bild wird durch solche Annahmen eigentlich von den Männern gezeichnet? Stehen alle Männer per se auf die vielgerühmte 90-60-90 (oder mittlerweile ja eher 90-50-100)? Was ist mit homo/bi/trans* ? Wird auch den Männern auf eine mir unbekannte Weise eingetrichtert, dass man diesen oder jenen Typ bevorzugen muß?
Ich bin die Eintönigkeit langsam satt, schlimmer noch, manchmal habe ich das Gefühl, mich in einem modernen 1984 zu befinden.
Klar, wenn ich einem Menschen begegne, hängt der erste Eindruck vom äußeren ab. Unterbewußt wird eine Checkliste durchgearbeitet, und danach das weitere Verhalten geplant. Nur, vielleicht täuscht der erste Eindruck manchmal?
Ich denke, jede/r hat doch seine Lebensberechtigung.
Und ob man dick oder dünn ist, sollte doch sowas von egal sein.
Und auch wenn dieser Satz so abgedroschen klingt, ja, ich denke, dass die inneren Werte zur Zeit sehr vernachlässigt werden.
Um den Bogen zurück zum Ausgangsthema zu schlagen: Da hat eben die Bessere gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.
Dieses Mal ist es, weil ich mich über etwas aufgeregt habe. Genauer gesagt, ich rege mich darüber schon seit Jahren innerlich immer wieder auf, und irgendwo hat es doch wieder was mit dem Thema "Essen" zu tun.
Mein Aufhänger war der Wirbel um die Wimbledon-Siegerin Bartoli.
Ich dachte zuerst, ich les nicht richtig.
Was hat das äußere Erscheinungsbild mit der gezeigten Leistung zu tun? Warum muß man da ein Riesen Fass aufmachen, und sich in einer Art und Weise im Netz offerieren, dass man sich als halbwegs kultivierter Mensch wieder einmal fremdschämen muß?
Ach ja, richtig, sie ist ja eine Frau.
Nein, das wird jetzt kein "mimimi die Männer sind so scheiße-Eintrag".
Ich kann mich nur beim besten Willen nicht erinnern, wann jemals ein Mann, der nicht in das gesellschaftliche Ideal passt, so beleidigt worden wäre.
Aber bei Frauen sieht das natürlich ganz anders aus.
Egal ob sie dick, dünn, groß oder klein ist, es dreht sich immer irgendwie, irgendwo ums äußere.
Frauenzeitschriften beginnen seit Jahren das Frühjahr mit 10 Tipps wie Sie garantiert Ihre Bikinifigur erreichen, Die besten Diätrezepte (ohne zu hungern!) und ähnlichem Quark, und verkaufen sich so gar nicht mal schlecht.
Gibt es nichts wichtigeres als sein ganzes Leben schön, schlank, jung, und vor allen Dingen begehrenswert auszusehen, und wie langweilig muß manchen Menschen sein, die ihr Selbstwertgefühl nur durch abfällige Kommentare pushen können? Ganz beliebt sind diese: Mach mehr Sport, ernähr Dich gesünder (du fette Kuh), nimm ab dann kostest Du der Krankenkasse und damit uns allen weniger gefolgt von wenn sich die Oberschenkel berühren ist man eklig fett. Äh ja. Wären die Kommentatoren alle selbst Adonis (oder, da viele Frauen ja genauso abgedreht ticken, das weibliche Pendant) könnte ich das ja unter Umständen noch versuchen zu verstehen.
Leider scheinen diese Individuen ihren Mist auch noch zu glauben, und untermauern dies mit halbseidenen wissenschaftlichen Studien und Statistiken (wie war das doch gleich? Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast?), die sich a) eh ständig ändern und b) niemals wirklich neutral sind. Dafür werden sämtliche Vorurteile auf den Tisch gepackt: Dicke sind unsportlich, die haben hohen Blutdruck, die riechen immer nach Schweiß, die fressen den ganzen Tag, muß die/der Dicke da noch zum McDonalds gehen, um nur einige zu nennen, oder, die Gegenrichtung iss mal was, ernährst du dich noch von was anderem außer Kaffee und Ziggis, Hungerhaken, wandelnder Kleiderständer, bla bla.
Klar wird Übergewicht irgendwann kritisch für die Gesundheit. Untergewicht allerdings auch. Bloß, was mache ich, z.B., wenn ich Kortison oder andere Medikamente nehmen muß, zu deren Nebenwirkungen Gewichtszunahme zählt? Oder ich im Schichtdienst arbeite, und nicht regelmäßig zum essen komme?
Wer maßt sich eigentlich an darüber zu bestimmen wann es ein zuviel oder ein zuwenig ist? Ist es die Mode? Designer (so von Schlage Aberzombie, oh, pardon Abercrombie)? Die Gesellschaft?
Ist doch paradox. Jede/r möchte individuell, einzig und nicht artig sein. Geht man aber mit offenen Augen durch die Stadt, begegnen einem überall Klone (zumindest in der entsprechenden Altersklasse). Die gleiche Frisur, Klamotten auch, die Herren der Schöpfung in Karo, die Damen in Shorts oder Leggins, und alle mit ähnlich debilem Gesichtsausdruck.
Wer sich für alternativ hält, trägt teuerste Marken und rennt im Großen und Ganzen genauso herum wie der Rest auch, aber hat das halbe Gesicht voller Metall und mindestens einen Teil des Körpers bildhaft verziert, egal, ob es zu einem passt, oder nicht. Hauptsache, man ist schlank, Rundung bitte nur oben erwünscht.
Hatten wir das nicht übrigens erst vor wenigen Jahrzehnten? Das Ideal von groß, blond und blauäugig?
Welches Bild wird durch solche Annahmen eigentlich von den Männern gezeichnet? Stehen alle Männer per se auf die vielgerühmte 90-60-90 (oder mittlerweile ja eher 90-50-100)? Was ist mit homo/bi/trans* ? Wird auch den Männern auf eine mir unbekannte Weise eingetrichtert, dass man diesen oder jenen Typ bevorzugen muß?
Ich bin die Eintönigkeit langsam satt, schlimmer noch, manchmal habe ich das Gefühl, mich in einem modernen 1984 zu befinden.
Klar, wenn ich einem Menschen begegne, hängt der erste Eindruck vom äußeren ab. Unterbewußt wird eine Checkliste durchgearbeitet, und danach das weitere Verhalten geplant. Nur, vielleicht täuscht der erste Eindruck manchmal?
Ich denke, jede/r hat doch seine Lebensberechtigung.
Und ob man dick oder dünn ist, sollte doch sowas von egal sein.
Und auch wenn dieser Satz so abgedroschen klingt, ja, ich denke, dass die inneren Werte zur Zeit sehr vernachlässigt werden.
Um den Bogen zurück zum Ausgangsthema zu schlagen: Da hat eben die Bessere gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.
23. Juni 2013
Tiramisu
Sorry dass es hier gerade so von Rezepten wimmelt.
Aber ist doch so lecker...
nunja, mein neuester Versuch ist etwas für die süßen Schlemmermäuler unter euch... Tiramisu. Aber Vorsicht, mit Alkohol!
Mein Rezept, ausreichend für eine kleinere Auflaufform (ca 20x15 cm)
Los gehts!
Zuerst kocht ihr den Kaffee (man nimmt ja eigentlich Espresso, aber den habe ich nicht da, und ich denke, starker Kaffee geht auch), füllt den in eine Schüssel und rührt den Amaretto mit rein, abkühlen lassen!
Die Eier trennt ihr in zwei verschiedene Schüsseln (wie das funktioniert, wißt ihr ja - sauber arbeiten!!).
Zuerst rührt ihr mit dem Handrührgerät das Eiweiß zu Eischnee, Rührstäbe sauberwischen, dann fügt ihr zu dem Eigelb den Zucker hinzu und vermengt das Ganze mit dem Handrührgerät gründlich. Anschliessend kommt der Mascarpone dazu, auch den verrührt ihr mit der Eigelbmasse, bis ihr eine geschmeidige Creme habt.
Nun hebt ihr vorsichtig den Eischnee unter, das geht am besten mit einem Teigschaber bzw Rührspachtel, bis ihr auch hier eine schöne Creme habt.
Jetzt verstreicht man eine dünne Schicht Creme in der Form, tunkt die Löffelbiscuits in die Kaffee-Amaretto-Mischung und legt eine Schicht damit aus. Wieder Creme drüber, glattstreichen, zweite Schicht getränkte Löffelbiscuits und darüber wieder Creme. Alles schön glattstreichen, und ab damit in den Kühlschrank, mindestens 4 Stunden, kann auch über Nacht drin bleiben.
Vor dem Servieren bestäubt man das Kunswerk noch mit Kakaopulver, und dann kann man auch schon geniessen.
Buon Appetito!
Ich schätze mal, man kann den Alkohol auch weglassen, oder man sucht sich eine alkfreie Alternative zum Amaretto, nur, wie es dann schmeckt, kann ich nicht beurteilen.
Aber ist doch so lecker...
nunja, mein neuester Versuch ist etwas für die süßen Schlemmermäuler unter euch... Tiramisu. Aber Vorsicht, mit Alkohol!
Mein Rezept, ausreichend für eine kleinere Auflaufform (ca 20x15 cm)
- 500g Mascarpone
- 4 Eier (ich hatte Größe L)
- 200g Löffelbiscuits
- 3 EL Zucker
- ca. 4 Tassen Kaffee (extra stark)
- 3 EL Amaretto
- Kakaopulver
Los gehts!
Zuerst kocht ihr den Kaffee (man nimmt ja eigentlich Espresso, aber den habe ich nicht da, und ich denke, starker Kaffee geht auch), füllt den in eine Schüssel und rührt den Amaretto mit rein, abkühlen lassen!
Die Eier trennt ihr in zwei verschiedene Schüsseln (wie das funktioniert, wißt ihr ja - sauber arbeiten!!).
Zuerst rührt ihr mit dem Handrührgerät das Eiweiß zu Eischnee, Rührstäbe sauberwischen, dann fügt ihr zu dem Eigelb den Zucker hinzu und vermengt das Ganze mit dem Handrührgerät gründlich. Anschliessend kommt der Mascarpone dazu, auch den verrührt ihr mit der Eigelbmasse, bis ihr eine geschmeidige Creme habt.
Nun hebt ihr vorsichtig den Eischnee unter, das geht am besten mit einem Teigschaber bzw Rührspachtel, bis ihr auch hier eine schöne Creme habt.
Jetzt verstreicht man eine dünne Schicht Creme in der Form, tunkt die Löffelbiscuits in die Kaffee-Amaretto-Mischung und legt eine Schicht damit aus. Wieder Creme drüber, glattstreichen, zweite Schicht getränkte Löffelbiscuits und darüber wieder Creme. Alles schön glattstreichen, und ab damit in den Kühlschrank, mindestens 4 Stunden, kann auch über Nacht drin bleiben.
Vor dem Servieren bestäubt man das Kunswerk noch mit Kakaopulver, und dann kann man auch schon geniessen.
Buon Appetito!
Ich schätze mal, man kann den Alkohol auch weglassen, oder man sucht sich eine alkfreie Alternative zum Amaretto, nur, wie es dann schmeckt, kann ich nicht beurteilen.
29. Mai 2013
Lasagne alla Internet
Ihr kennt das. Abends, man sitzt vor
dem Computer, surft auf youtube herum, und stößt früher oder
später auf Kochrezepte.
In meinem Fall drehte es sich um
diverse Arten Lasagne zu machen, in einem sah man 5 Minuten beim
schichten zu (total lehrreich), andere Youtuber zeigten recht
detailliert die Zubereitung der Saucen.
Also entschloss ich mich, mir bei dem
Wetter mein ganz persönliches italienisches Highlight zu zaubern.
Lasagneplatten und Dosentomaten hatten wir eh noch da, so hielt sich
der Einkauf in Grenzen. Was die Zubereitung stark erleichtert, ist
eine Küchenmaschine.
Mein Rezept sieht nun so aus:
- 350g gemischtes Hackfleisch
- 1 EL Sonnenblumenöl
- 2 Möhren
- 1 Paprikaschote
- 1 Dose Tomaten
- 1 Dose Tomatenstücke
- Lasagneplatten (ich hab die ohne Vorkochen genommen)
- 1 Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- 200ml Fleischbrühe
- Pfeffer, Salz, Kräuter, Muskat
- 1 kl. Tasse Butter
- 1 kl. Tasse Mehl
- Milch (ca. 300-500ml)
- etwas Butter für die Form
- geriebener Käse (ich habe Mozzarella genommen)
Zuerst habe ich die Möhren geschält,
grob gewürfelt, und in die Küchenmaschine getan. Dasselbe mit der
Paprika, den Zwiebeln und dem Knoblauch. Küchenmaschine an und keine 30
Sekunden später hatte ich das Gemüse feingeschnitten, und mußte
nicht beim Zwiebelschneiden weinen ;)
Öl in einem Topf erhitzen, Hackfleisch
hinzugeben und anbraten bis es graubraun wird.
Dann das Gemüse hinzufügen und mit
dem Hack mischen. Mit Fleischbrühe auffüllen, kurz aufkochen
lassen. Beide Dosen Tomaten zugeben, gut umrühren, vielleicht die
größeren Tomaten kleinmatschen. Würzen mit Salz, Pfeffer und
Kräutern. Bei geringer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Den Backofen auf ca. 180° Umluft
vorheizen.
Nun zu dem etwas schwierigerem Teil.
Bechamelsauce.
Dafür lasst ihr die Butter in einem
kleinen Topf schmelzen (am besten mit dem Schneebesen rühren), dann
das Mehl dazugeben, und weiter rühren. Das ist ganz wichtig, weil
euch sonst die Mehlbutter anbrennt. Nun etwas Milch zugeben, weiter
rühren. Hier müßt ihr dann nach Gefühl sehen, wieviel Milch ihr
letztlich nehmen wollt, die Sauce sollte eine sämige Konsistenz
haben. Rühren nicht vergessen, ihr wollt doch keine Klümpchen
haben. Die Sauce nun etwas köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack
verschwindet. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Und nun könnt ihr mit dem schichten
beginnen.
Vorher die Form mit etwas Butter
ausstreichen.
Bechamelsauce, darauf Lasagneplatten,
Hackfleischsauce, Lasagneplatten, Hackfleischsauce, zwischendrin
etwas Bechamelsauce, solange, bis alles aufgebraucht ist. Ich hatte 4
Schichten Nudeln, zuoberst habe ich Hackfleischsauce und
Bechamelsauce gemischt. Hauptsache die Nudeln sind gut bedeckt. Käse
drüber und ab in den Ofen. Nach 30 Minuten könnt ihr mit der Gabel
prüfen, ob die Nudeln schon weich sind.
Guten Appetit!
Dass das Rezept nichts für die
schlanke Linie ist, muß ich wohl nicht extra erwähnen, und wenn ihr es ganz einfach machen wollt, könnt ihr zur Not auch die Bechamelsauce weglassen.
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