Ja, so langsam scheinen die schönen Tage vorbei zu sein.
Morgens ist es länger dunkel, es ist nicht mehr heiß.
Schade, erst kam der Sommer gar nicht auf Touren, und dann zog er im Affenzahn vorbei, Gluthitze inklusive, Mücken und anderes ebenso. Was die Insekten angeht, darauf könnte ich gut verzichten, und auf Hitze auch.
Heute morgen schien hier noch die Sonne, jetzt regnet es, der Himmel ist grau, und ich war intelligent genug meine Wäsche draußen aufzuhängen, nungut, wird sie eben nochmal nass.
Ich meine etwas blau am Himmel erkennen zu können, aber vielleicht spielt mir meine Einbildung auch nur einen Streich.
Jedenfalls hängt in den Läden schon die Herbstware, und ich bin heute dann mal etwas bummeln gegangen, und bei kik (ja, böser böser Laden, nur ich bin der Meinung dass andere, deutlich höherpreisige Labels auch unter ähnlichen Bedingungen produzieren lassen) fündig geworden. Nun habe ich endlich eine schlichte schwarze Hose gefunden, die nicht den angesagten, aber für mich völlig katastrophalen skinny-Look hat. Ich freu mich einfach mal.
Und während der Regen auf mein Fenster rauscht, warte ich darauf dass die Farbe auf meinem Kopf einzieht. Was soll es auch anderes werden, außer ein schönes schwarz.
In dem Sinne, wünsche ich euch ein schönes WE ;)
Auf den ersten Blick ist es schwarz geworden, mit einem leichten Stich ins blaue. Jetzt muß ich meinen Schopf nur trocknen lassen... und anschliessend durchbürsten... mir grauts.
31. August 2013
28. August 2013
Gemüsetopf mit Variation
Uiii.... ich lese grade, ich habe bald 500 Seitenaufrufe. Danke an dieser Stelle ;)
Heute gibt es mal wieder ein Rezept, im Grunde, wie immer, etwas simples.
Man nehme (nein, nicht Dr. Oetker), für 3-4 Personen:
Vors kochen wurde leider das Gemüseschnippeln gesetzt, und soweit ihr keinen dienstbaren Geist hierfür habt, der das für euch erledigen würde, verfahrt ihr so:
Erstens die Zwiebel häuten und in Würfel schneiden, Tränen gibt es gratis dazu.
Von der Knoblauchknolle nehmt ihr 4 oder 5 Zehen (oder mehr), befreit diese von den Häutchen und schneidet sie ebenfalls grob klein.
Anschliessend putzt ihr das restliche Gemüse und schneidet es ebenfalls klein, die Tomatenstücke könnt ihr zu dem Knoblauch geben.
Das Öl erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen und erstmal alles dünsten lassen bis die Zwiebeln leicht glasig werden. Anschliessend die Zucchini- und Paprikastücke zufügen und alles weiterdünsten lassen, etwa 3-5 min.
Jetzt kommen die Tomatenstücke und der Knoblauch hinzu, etwas Tomatenmark einrühren und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen.
Das ganze rührt ihr nochmal ordentlich um und lasst es jetzt auf kleiner Stufe mit halbgeschlossenem Deckel runde 25min köcheln, dabei öfter umrühren.
Dazu passt Reis, oder einfach Brot. Schmeckt gut, und wenn man frischen Knoblauch nimmt, auch nicht ganz so atemschwer...
Variation für die Fleischesser (oder die, die es etwas gehaltvoller mögen):
Mit den Zwiebeln etwa 350g gemischtes Hack anbraten, und 5 min vor Ablauf der Köchelzeit 200g in Würfel geschnittenen Hirtenkäse einrühren. Dann aber mit dem Salz aufpassen, der Käse ist auch salzig...
Guten Appetit ;)
Heute gibt es mal wieder ein Rezept, im Grunde, wie immer, etwas simples.
Man nehme (nein, nicht Dr. Oetker), für 3-4 Personen:
- 1 große Zucchini
- 3 Tomaten
- 3 Paprikaschoten
- Knoblauch (besser frische Knollen)
- Tomatenmark
- 1 Zwiebel
- Salz, Pfeffer, Kräuter nach Geschmack
- etwas Öl
Vors kochen wurde leider das Gemüseschnippeln gesetzt, und soweit ihr keinen dienstbaren Geist hierfür habt, der das für euch erledigen würde, verfahrt ihr so:
Erstens die Zwiebel häuten und in Würfel schneiden, Tränen gibt es gratis dazu.
Von der Knoblauchknolle nehmt ihr 4 oder 5 Zehen (oder mehr), befreit diese von den Häutchen und schneidet sie ebenfalls grob klein.
Anschliessend putzt ihr das restliche Gemüse und schneidet es ebenfalls klein, die Tomatenstücke könnt ihr zu dem Knoblauch geben.
Das Öl erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen und erstmal alles dünsten lassen bis die Zwiebeln leicht glasig werden. Anschliessend die Zucchini- und Paprikastücke zufügen und alles weiterdünsten lassen, etwa 3-5 min.
Jetzt kommen die Tomatenstücke und der Knoblauch hinzu, etwas Tomatenmark einrühren und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen.
Das ganze rührt ihr nochmal ordentlich um und lasst es jetzt auf kleiner Stufe mit halbgeschlossenem Deckel runde 25min köcheln, dabei öfter umrühren.
Dazu passt Reis, oder einfach Brot. Schmeckt gut, und wenn man frischen Knoblauch nimmt, auch nicht ganz so atemschwer...
Variation für die Fleischesser (oder die, die es etwas gehaltvoller mögen):
Mit den Zwiebeln etwa 350g gemischtes Hack anbraten, und 5 min vor Ablauf der Köchelzeit 200g in Würfel geschnittenen Hirtenkäse einrühren. Dann aber mit dem Salz aufpassen, der Käse ist auch salzig...
Guten Appetit ;)
13. Juli 2013
Die Sarg in Farbe
ich habe schon länger nicht mehr gebatikt, und ich fand, es war an der Zeit, meine Erinnerungen daran mal wieder aufzufrischen (und dank modernen Medien diese dann auch schriftlich festzuhalten), außerdem habe ich jemanden Kleines, der sich über bunte Sachen freut. Daher sind es natürlich keine großen T-Shirts, sondern welche der Größe 122.
Man nehme:
- 2 schlichte weiße Baumwoll-T-Shirts (kik tuts da ganz gut)
- Farbe (Simplicol Echtfarbe !!, die ist zwar teurer, aber eben farbecht) bei mir wars der Ton Beere
- Salz (ich habe Kochsalz genommen, ca. 250g)
- Paketband (1€ im tedi)
- Plastikschüssel
- alten Kochlöffel
- Handschuhe (sollte jede/r Gruftie vom Haare färben evtl übrig haben^^)
- heißes Wasser
- Waschmaschine
- Waschmittel
Erstmal habe ich die T-Shirts im Waschbecken angefeuchtet, so, dass sie schon nass, aber nicht tropfnass waren.
Anschliessend habe ich mit dem Paketband das Shirt an verschiedenen Stellen abgebunden, fest ziehen, sonst schwappt Farbe drunter und ihr habt ein komplett gefärbtes Shirt. Hierbei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Inzwischen habe ich das Wasser im Wasserkocher aufkochen lassen.
Handschuhe an, Salz in die Schüssel, heißes Wasser dazu, umrühren. Echtfix (ist in der Simplicolpackung) dazu, dann die Farbe, nochmal gut umrühren, die geknoteten Shirts rein, umrühren, und das ganze mindestens eine Stunde, eher länger, in der Farbsuppe färben. Dabei öfter umrühren.
Danach gibts man die immer noch geknoteten T-Shirts in die Waschmaschine, 40°, Buntwäsche, Waschmittel zu, und waschen. Ich habe das im Kurzprogramm gemacht, ich denke, das soll reichen.
Nun kann man das Band durchschnipseln (Vorsicht dass das Shirt nicht mitgeschnitten wird), und nachdem man sich das hoffentlich zufriedenstellende Ergebnis angeguckt hat, aufhängen und trocknen lassen.
Viel Spaß!
Ich schätze, man kann mit der Menge Farbe sicherlich noch ein, zwei T-Shirts mehr färben, aber ich wollte das ja ersteinmal nur ausprobieren.
Das teuerste an der Aktion war definitv die Farbe, die Shirts gab es für zusammen 4€, und den Rest hat man ja eh zuhause.
Mein Ergebnis von vorne:
... und von hinten:
11. Juli 2013
Bartoli - my two cents
Ich wollte, nein, sollte? Nein, wollte mal wieder bloggen, und zwar ohne euch mit Rezepten auf den Keks zu gehen.
Dieses Mal ist es, weil ich mich über etwas aufgeregt habe. Genauer gesagt, ich rege mich darüber schon seit Jahren innerlich immer wieder auf, und irgendwo hat es doch wieder was mit dem Thema "Essen" zu tun.
Mein Aufhänger war der Wirbel um die Wimbledon-Siegerin Bartoli.
Ich dachte zuerst, ich les nicht richtig.
Was hat das äußere Erscheinungsbild mit der gezeigten Leistung zu tun? Warum muß man da ein Riesen Fass aufmachen, und sich in einer Art und Weise im Netz offerieren, dass man sich als halbwegs kultivierter Mensch wieder einmal fremdschämen muß?
Ach ja, richtig, sie ist ja eine Frau.
Nein, das wird jetzt kein "mimimi die Männer sind so scheiße-Eintrag".
Ich kann mich nur beim besten Willen nicht erinnern, wann jemals ein Mann, der nicht in das gesellschaftliche Ideal passt, so beleidigt worden wäre.
Aber bei Frauen sieht das natürlich ganz anders aus.
Egal ob sie dick, dünn, groß oder klein ist, es dreht sich immer irgendwie, irgendwo ums äußere.
Frauenzeitschriften beginnen seit Jahren das Frühjahr mit 10 Tipps wie Sie garantiert Ihre Bikinifigur erreichen, Die besten Diätrezepte (ohne zu hungern!) und ähnlichem Quark, und verkaufen sich so gar nicht mal schlecht.
Gibt es nichts wichtigeres als sein ganzes Leben schön, schlank, jung, und vor allen Dingen begehrenswert auszusehen, und wie langweilig muß manchen Menschen sein, die ihr Selbstwertgefühl nur durch abfällige Kommentare pushen können? Ganz beliebt sind diese: Mach mehr Sport, ernähr Dich gesünder (du fette Kuh), nimm ab dann kostest Du der Krankenkasse und damit uns allen weniger gefolgt von wenn sich die Oberschenkel berühren ist man eklig fett. Äh ja. Wären die Kommentatoren alle selbst Adonis (oder, da viele Frauen ja genauso abgedreht ticken, das weibliche Pendant) könnte ich das ja unter Umständen noch versuchen zu verstehen.
Leider scheinen diese Individuen ihren Mist auch noch zu glauben, und untermauern dies mit halbseidenen wissenschaftlichen Studien und Statistiken (wie war das doch gleich? Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast?), die sich a) eh ständig ändern und b) niemals wirklich neutral sind. Dafür werden sämtliche Vorurteile auf den Tisch gepackt: Dicke sind unsportlich, die haben hohen Blutdruck, die riechen immer nach Schweiß, die fressen den ganzen Tag, muß die/der Dicke da noch zum McDonalds gehen, um nur einige zu nennen, oder, die Gegenrichtung iss mal was, ernährst du dich noch von was anderem außer Kaffee und Ziggis, Hungerhaken, wandelnder Kleiderständer, bla bla.
Klar wird Übergewicht irgendwann kritisch für die Gesundheit. Untergewicht allerdings auch. Bloß, was mache ich, z.B., wenn ich Kortison oder andere Medikamente nehmen muß, zu deren Nebenwirkungen Gewichtszunahme zählt? Oder ich im Schichtdienst arbeite, und nicht regelmäßig zum essen komme?
Wer maßt sich eigentlich an darüber zu bestimmen wann es ein zuviel oder ein zuwenig ist? Ist es die Mode? Designer (so von Schlage Aberzombie, oh, pardon Abercrombie)? Die Gesellschaft?
Ist doch paradox. Jede/r möchte individuell, einzig und nicht artig sein. Geht man aber mit offenen Augen durch die Stadt, begegnen einem überall Klone (zumindest in der entsprechenden Altersklasse). Die gleiche Frisur, Klamotten auch, die Herren der Schöpfung in Karo, die Damen in Shorts oder Leggins, und alle mit ähnlich debilem Gesichtsausdruck.
Wer sich für alternativ hält, trägt teuerste Marken und rennt im Großen und Ganzen genauso herum wie der Rest auch, aber hat das halbe Gesicht voller Metall und mindestens einen Teil des Körpers bildhaft verziert, egal, ob es zu einem passt, oder nicht. Hauptsache, man ist schlank, Rundung bitte nur oben erwünscht.
Hatten wir das nicht übrigens erst vor wenigen Jahrzehnten? Das Ideal von groß, blond und blauäugig?
Welches Bild wird durch solche Annahmen eigentlich von den Männern gezeichnet? Stehen alle Männer per se auf die vielgerühmte 90-60-90 (oder mittlerweile ja eher 90-50-100)? Was ist mit homo/bi/trans* ? Wird auch den Männern auf eine mir unbekannte Weise eingetrichtert, dass man diesen oder jenen Typ bevorzugen muß?
Ich bin die Eintönigkeit langsam satt, schlimmer noch, manchmal habe ich das Gefühl, mich in einem modernen 1984 zu befinden.
Klar, wenn ich einem Menschen begegne, hängt der erste Eindruck vom äußeren ab. Unterbewußt wird eine Checkliste durchgearbeitet, und danach das weitere Verhalten geplant. Nur, vielleicht täuscht der erste Eindruck manchmal?
Ich denke, jede/r hat doch seine Lebensberechtigung.
Und ob man dick oder dünn ist, sollte doch sowas von egal sein.
Und auch wenn dieser Satz so abgedroschen klingt, ja, ich denke, dass die inneren Werte zur Zeit sehr vernachlässigt werden.
Um den Bogen zurück zum Ausgangsthema zu schlagen: Da hat eben die Bessere gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.
Dieses Mal ist es, weil ich mich über etwas aufgeregt habe. Genauer gesagt, ich rege mich darüber schon seit Jahren innerlich immer wieder auf, und irgendwo hat es doch wieder was mit dem Thema "Essen" zu tun.
Mein Aufhänger war der Wirbel um die Wimbledon-Siegerin Bartoli.
Ich dachte zuerst, ich les nicht richtig.
Was hat das äußere Erscheinungsbild mit der gezeigten Leistung zu tun? Warum muß man da ein Riesen Fass aufmachen, und sich in einer Art und Weise im Netz offerieren, dass man sich als halbwegs kultivierter Mensch wieder einmal fremdschämen muß?
Ach ja, richtig, sie ist ja eine Frau.
Nein, das wird jetzt kein "mimimi die Männer sind so scheiße-Eintrag".
Ich kann mich nur beim besten Willen nicht erinnern, wann jemals ein Mann, der nicht in das gesellschaftliche Ideal passt, so beleidigt worden wäre.
Aber bei Frauen sieht das natürlich ganz anders aus.
Egal ob sie dick, dünn, groß oder klein ist, es dreht sich immer irgendwie, irgendwo ums äußere.
Frauenzeitschriften beginnen seit Jahren das Frühjahr mit 10 Tipps wie Sie garantiert Ihre Bikinifigur erreichen, Die besten Diätrezepte (ohne zu hungern!) und ähnlichem Quark, und verkaufen sich so gar nicht mal schlecht.
Gibt es nichts wichtigeres als sein ganzes Leben schön, schlank, jung, und vor allen Dingen begehrenswert auszusehen, und wie langweilig muß manchen Menschen sein, die ihr Selbstwertgefühl nur durch abfällige Kommentare pushen können? Ganz beliebt sind diese: Mach mehr Sport, ernähr Dich gesünder (du fette Kuh), nimm ab dann kostest Du der Krankenkasse und damit uns allen weniger gefolgt von wenn sich die Oberschenkel berühren ist man eklig fett. Äh ja. Wären die Kommentatoren alle selbst Adonis (oder, da viele Frauen ja genauso abgedreht ticken, das weibliche Pendant) könnte ich das ja unter Umständen noch versuchen zu verstehen.
Leider scheinen diese Individuen ihren Mist auch noch zu glauben, und untermauern dies mit halbseidenen wissenschaftlichen Studien und Statistiken (wie war das doch gleich? Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast?), die sich a) eh ständig ändern und b) niemals wirklich neutral sind. Dafür werden sämtliche Vorurteile auf den Tisch gepackt: Dicke sind unsportlich, die haben hohen Blutdruck, die riechen immer nach Schweiß, die fressen den ganzen Tag, muß die/der Dicke da noch zum McDonalds gehen, um nur einige zu nennen, oder, die Gegenrichtung iss mal was, ernährst du dich noch von was anderem außer Kaffee und Ziggis, Hungerhaken, wandelnder Kleiderständer, bla bla.
Klar wird Übergewicht irgendwann kritisch für die Gesundheit. Untergewicht allerdings auch. Bloß, was mache ich, z.B., wenn ich Kortison oder andere Medikamente nehmen muß, zu deren Nebenwirkungen Gewichtszunahme zählt? Oder ich im Schichtdienst arbeite, und nicht regelmäßig zum essen komme?
Wer maßt sich eigentlich an darüber zu bestimmen wann es ein zuviel oder ein zuwenig ist? Ist es die Mode? Designer (so von Schlage Aberzombie, oh, pardon Abercrombie)? Die Gesellschaft?
Ist doch paradox. Jede/r möchte individuell, einzig und nicht artig sein. Geht man aber mit offenen Augen durch die Stadt, begegnen einem überall Klone (zumindest in der entsprechenden Altersklasse). Die gleiche Frisur, Klamotten auch, die Herren der Schöpfung in Karo, die Damen in Shorts oder Leggins, und alle mit ähnlich debilem Gesichtsausdruck.
Wer sich für alternativ hält, trägt teuerste Marken und rennt im Großen und Ganzen genauso herum wie der Rest auch, aber hat das halbe Gesicht voller Metall und mindestens einen Teil des Körpers bildhaft verziert, egal, ob es zu einem passt, oder nicht. Hauptsache, man ist schlank, Rundung bitte nur oben erwünscht.
Hatten wir das nicht übrigens erst vor wenigen Jahrzehnten? Das Ideal von groß, blond und blauäugig?
Welches Bild wird durch solche Annahmen eigentlich von den Männern gezeichnet? Stehen alle Männer per se auf die vielgerühmte 90-60-90 (oder mittlerweile ja eher 90-50-100)? Was ist mit homo/bi/trans* ? Wird auch den Männern auf eine mir unbekannte Weise eingetrichtert, dass man diesen oder jenen Typ bevorzugen muß?
Ich bin die Eintönigkeit langsam satt, schlimmer noch, manchmal habe ich das Gefühl, mich in einem modernen 1984 zu befinden.
Klar, wenn ich einem Menschen begegne, hängt der erste Eindruck vom äußeren ab. Unterbewußt wird eine Checkliste durchgearbeitet, und danach das weitere Verhalten geplant. Nur, vielleicht täuscht der erste Eindruck manchmal?
Ich denke, jede/r hat doch seine Lebensberechtigung.
Und ob man dick oder dünn ist, sollte doch sowas von egal sein.
Und auch wenn dieser Satz so abgedroschen klingt, ja, ich denke, dass die inneren Werte zur Zeit sehr vernachlässigt werden.
Um den Bogen zurück zum Ausgangsthema zu schlagen: Da hat eben die Bessere gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.
23. Juni 2013
Tiramisu
Sorry dass es hier gerade so von Rezepten wimmelt.
Aber ist doch so lecker...
nunja, mein neuester Versuch ist etwas für die süßen Schlemmermäuler unter euch... Tiramisu. Aber Vorsicht, mit Alkohol!
Mein Rezept, ausreichend für eine kleinere Auflaufform (ca 20x15 cm)
Los gehts!
Zuerst kocht ihr den Kaffee (man nimmt ja eigentlich Espresso, aber den habe ich nicht da, und ich denke, starker Kaffee geht auch), füllt den in eine Schüssel und rührt den Amaretto mit rein, abkühlen lassen!
Die Eier trennt ihr in zwei verschiedene Schüsseln (wie das funktioniert, wißt ihr ja - sauber arbeiten!!).
Zuerst rührt ihr mit dem Handrührgerät das Eiweiß zu Eischnee, Rührstäbe sauberwischen, dann fügt ihr zu dem Eigelb den Zucker hinzu und vermengt das Ganze mit dem Handrührgerät gründlich. Anschliessend kommt der Mascarpone dazu, auch den verrührt ihr mit der Eigelbmasse, bis ihr eine geschmeidige Creme habt.
Nun hebt ihr vorsichtig den Eischnee unter, das geht am besten mit einem Teigschaber bzw Rührspachtel, bis ihr auch hier eine schöne Creme habt.
Jetzt verstreicht man eine dünne Schicht Creme in der Form, tunkt die Löffelbiscuits in die Kaffee-Amaretto-Mischung und legt eine Schicht damit aus. Wieder Creme drüber, glattstreichen, zweite Schicht getränkte Löffelbiscuits und darüber wieder Creme. Alles schön glattstreichen, und ab damit in den Kühlschrank, mindestens 4 Stunden, kann auch über Nacht drin bleiben.
Vor dem Servieren bestäubt man das Kunswerk noch mit Kakaopulver, und dann kann man auch schon geniessen.
Buon Appetito!
Ich schätze mal, man kann den Alkohol auch weglassen, oder man sucht sich eine alkfreie Alternative zum Amaretto, nur, wie es dann schmeckt, kann ich nicht beurteilen.
Aber ist doch so lecker...
nunja, mein neuester Versuch ist etwas für die süßen Schlemmermäuler unter euch... Tiramisu. Aber Vorsicht, mit Alkohol!
Mein Rezept, ausreichend für eine kleinere Auflaufform (ca 20x15 cm)
- 500g Mascarpone
- 4 Eier (ich hatte Größe L)
- 200g Löffelbiscuits
- 3 EL Zucker
- ca. 4 Tassen Kaffee (extra stark)
- 3 EL Amaretto
- Kakaopulver
Los gehts!
Zuerst kocht ihr den Kaffee (man nimmt ja eigentlich Espresso, aber den habe ich nicht da, und ich denke, starker Kaffee geht auch), füllt den in eine Schüssel und rührt den Amaretto mit rein, abkühlen lassen!
Die Eier trennt ihr in zwei verschiedene Schüsseln (wie das funktioniert, wißt ihr ja - sauber arbeiten!!).
Zuerst rührt ihr mit dem Handrührgerät das Eiweiß zu Eischnee, Rührstäbe sauberwischen, dann fügt ihr zu dem Eigelb den Zucker hinzu und vermengt das Ganze mit dem Handrührgerät gründlich. Anschliessend kommt der Mascarpone dazu, auch den verrührt ihr mit der Eigelbmasse, bis ihr eine geschmeidige Creme habt.
Nun hebt ihr vorsichtig den Eischnee unter, das geht am besten mit einem Teigschaber bzw Rührspachtel, bis ihr auch hier eine schöne Creme habt.
Jetzt verstreicht man eine dünne Schicht Creme in der Form, tunkt die Löffelbiscuits in die Kaffee-Amaretto-Mischung und legt eine Schicht damit aus. Wieder Creme drüber, glattstreichen, zweite Schicht getränkte Löffelbiscuits und darüber wieder Creme. Alles schön glattstreichen, und ab damit in den Kühlschrank, mindestens 4 Stunden, kann auch über Nacht drin bleiben.
Vor dem Servieren bestäubt man das Kunswerk noch mit Kakaopulver, und dann kann man auch schon geniessen.
Buon Appetito!
Ich schätze mal, man kann den Alkohol auch weglassen, oder man sucht sich eine alkfreie Alternative zum Amaretto, nur, wie es dann schmeckt, kann ich nicht beurteilen.
29. Mai 2013
Lasagne alla Internet
Ihr kennt das. Abends, man sitzt vor
dem Computer, surft auf youtube herum, und stößt früher oder
später auf Kochrezepte.
In meinem Fall drehte es sich um
diverse Arten Lasagne zu machen, in einem sah man 5 Minuten beim
schichten zu (total lehrreich), andere Youtuber zeigten recht
detailliert die Zubereitung der Saucen.
Also entschloss ich mich, mir bei dem
Wetter mein ganz persönliches italienisches Highlight zu zaubern.
Lasagneplatten und Dosentomaten hatten wir eh noch da, so hielt sich
der Einkauf in Grenzen. Was die Zubereitung stark erleichtert, ist
eine Küchenmaschine.
Mein Rezept sieht nun so aus:
- 350g gemischtes Hackfleisch
- 1 EL Sonnenblumenöl
- 2 Möhren
- 1 Paprikaschote
- 1 Dose Tomaten
- 1 Dose Tomatenstücke
- Lasagneplatten (ich hab die ohne Vorkochen genommen)
- 1 Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- 200ml Fleischbrühe
- Pfeffer, Salz, Kräuter, Muskat
- 1 kl. Tasse Butter
- 1 kl. Tasse Mehl
- Milch (ca. 300-500ml)
- etwas Butter für die Form
- geriebener Käse (ich habe Mozzarella genommen)
Zuerst habe ich die Möhren geschält,
grob gewürfelt, und in die Küchenmaschine getan. Dasselbe mit der
Paprika, den Zwiebeln und dem Knoblauch. Küchenmaschine an und keine 30
Sekunden später hatte ich das Gemüse feingeschnitten, und mußte
nicht beim Zwiebelschneiden weinen ;)
Öl in einem Topf erhitzen, Hackfleisch
hinzugeben und anbraten bis es graubraun wird.
Dann das Gemüse hinzufügen und mit
dem Hack mischen. Mit Fleischbrühe auffüllen, kurz aufkochen
lassen. Beide Dosen Tomaten zugeben, gut umrühren, vielleicht die
größeren Tomaten kleinmatschen. Würzen mit Salz, Pfeffer und
Kräutern. Bei geringer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Den Backofen auf ca. 180° Umluft
vorheizen.
Nun zu dem etwas schwierigerem Teil.
Bechamelsauce.
Dafür lasst ihr die Butter in einem
kleinen Topf schmelzen (am besten mit dem Schneebesen rühren), dann
das Mehl dazugeben, und weiter rühren. Das ist ganz wichtig, weil
euch sonst die Mehlbutter anbrennt. Nun etwas Milch zugeben, weiter
rühren. Hier müßt ihr dann nach Gefühl sehen, wieviel Milch ihr
letztlich nehmen wollt, die Sauce sollte eine sämige Konsistenz
haben. Rühren nicht vergessen, ihr wollt doch keine Klümpchen
haben. Die Sauce nun etwas köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack
verschwindet. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Und nun könnt ihr mit dem schichten
beginnen.
Vorher die Form mit etwas Butter
ausstreichen.
Bechamelsauce, darauf Lasagneplatten,
Hackfleischsauce, Lasagneplatten, Hackfleischsauce, zwischendrin
etwas Bechamelsauce, solange, bis alles aufgebraucht ist. Ich hatte 4
Schichten Nudeln, zuoberst habe ich Hackfleischsauce und
Bechamelsauce gemischt. Hauptsache die Nudeln sind gut bedeckt. Käse
drüber und ab in den Ofen. Nach 30 Minuten könnt ihr mit der Gabel
prüfen, ob die Nudeln schon weich sind.
Guten Appetit!
Dass das Rezept nichts für die
schlanke Linie ist, muß ich wohl nicht extra erwähnen, und wenn ihr es ganz einfach machen wollt, könnt ihr zur Not auch die Bechamelsauce weglassen.
1. April 2013
April
1. April.
Die Sonne scheint.
Die Frisur hält.
3 Wetter Taft.
Äh, ne, das war was anderes, oder?
Ich hatte zu Weihnachten von einer ganz lieben Freundin einen amazon Gutschein bekommen, den ich jetzt dann auch mal eingelöst habe, für drei Bücher.
Einen Roman, Harry Hole, ich möchte ja mal die gesamte Reihe durchlesen, und die beiden anderen sind von GU, eines über Sushi und das andere über Smoothies.
Vielleicht bekomme ich so mal ein Gespür fur Sushi, denn, es wird hoffentlich (!!!) langsam Sommer, und Sushi eignet sich da ja hervorragend als Abendessen oder Snack. Nur wenn es nicht schmeckt, ist es auch blöd. Leider bekomme ich nicht alle Sachen in unserem Asialaden, also werde ich wohl doch mal in einer größeren Stadt auf die Jagd gehen müssen.
Ich hoffe ja dass es langsm wärmer wird.
Die Sonne scheint.
Die Frisur hält.
3 Wetter Taft.
Äh, ne, das war was anderes, oder?
Ich hatte zu Weihnachten von einer ganz lieben Freundin einen amazon Gutschein bekommen, den ich jetzt dann auch mal eingelöst habe, für drei Bücher.
Einen Roman, Harry Hole, ich möchte ja mal die gesamte Reihe durchlesen, und die beiden anderen sind von GU, eines über Sushi und das andere über Smoothies.
Vielleicht bekomme ich so mal ein Gespür fur Sushi, denn, es wird hoffentlich (!!!) langsam Sommer, und Sushi eignet sich da ja hervorragend als Abendessen oder Snack. Nur wenn es nicht schmeckt, ist es auch blöd. Leider bekomme ich nicht alle Sachen in unserem Asialaden, also werde ich wohl doch mal in einer größeren Stadt auf die Jagd gehen müssen.
Ich hoffe ja dass es langsm wärmer wird.
10. März 2013
Frühling?
Es ist fast Mitte März.
Sonntagfrüh, und es schneit. Nein, es schneeregnet.
Das war es wohl ganz klar mit dem Abstecher in den Frühling, der doch erst vor einer Woche groß proklamiert worden ist...
Und so wintermüde wie ich bin, bin ich natürlich gleich am Montag ins Gartencenter gefahren und habe mir einen 8-Tray Stiefmütterchen nebst Gartenschaufel und diversem anderen Zubehör gekauft.
Der Garten soll ja schliesslich auch mal langsam frühlingsfrisch in Form gebracht werden. Außerdem war es ja so schön draußen, warm, sonnig, und ich hatte mich schon so schnell daran gewöhnt, kein Wunder, nach dem langen, grauen, matschigen und kalten Winter.
Ich bin, muß ich dazu sagen, eine ziemliche Grünpflege-Niete, das einzige was bei mir nicht eingeht sind Kunstblumen, aber man sagte mir, dass sich diese Sorte Blumen wohl halten würde.
Und nun regnet es, es ist kalt, und ab morgen sollen die Temperaturen auch wieder gen Keller sinken?
Der einzige Vorteil ist, ich muß nicht gießen.
Ich will endlich Sommer. Oder wenigstens Frühling. Sonne, etwas Wärme, trocken.
Oder muß ich dazu erst Petrus anbeten?
Sonntagfrüh, und es schneit. Nein, es schneeregnet.
Das war es wohl ganz klar mit dem Abstecher in den Frühling, der doch erst vor einer Woche groß proklamiert worden ist...
Und so wintermüde wie ich bin, bin ich natürlich gleich am Montag ins Gartencenter gefahren und habe mir einen 8-Tray Stiefmütterchen nebst Gartenschaufel und diversem anderen Zubehör gekauft.
Der Garten soll ja schliesslich auch mal langsam frühlingsfrisch in Form gebracht werden. Außerdem war es ja so schön draußen, warm, sonnig, und ich hatte mich schon so schnell daran gewöhnt, kein Wunder, nach dem langen, grauen, matschigen und kalten Winter.
Ich bin, muß ich dazu sagen, eine ziemliche Grünpflege-Niete, das einzige was bei mir nicht eingeht sind Kunstblumen, aber man sagte mir, dass sich diese Sorte Blumen wohl halten würde.
Und nun regnet es, es ist kalt, und ab morgen sollen die Temperaturen auch wieder gen Keller sinken?
Der einzige Vorteil ist, ich muß nicht gießen.
Ich will endlich Sommer. Oder wenigstens Frühling. Sonne, etwas Wärme, trocken.
Oder muß ich dazu erst Petrus anbeten?
28. Februar 2013
Gemüsereis mit griechischem Touch
Reisrezepte gibt es ja wie Sand am Meer (oder waren das Körner?) und ich stelle euch mal eins vor, was ich neulich ausprobiert habe. Ich bin ja keine Freundin von komplizierten Gerichten. Und wie immer ist es zuviel geworden, aber aufgewärmt schmeckt der Reis auch ganz gut.
In der Zwischenzeit die Zucchini und den Käse in Würfel schneiden.
Die Tomaten in eine Schüssel geben, mit Kräutern, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, die Zucchiniwürfel hinzugeben, alles vermischen.
Wenn der Reis fertig ist, Wasser abgießen, und die Tomaten-Zucchinisauce mit dem Reis mischen, etwas köcheln lassen (und wer keine bissigen Zucchini mag, dünstet die Würfel vorher in einem anderen Topf an, so dass sie Wasser verlieren und weicher werden). Käsewürfel dabei geben und alles gut durchrühren, dabei schmilzt der Käse etwas, und der Geschmack zieht sich so durch das ganze Gericht.
Guten Hunger!
- 1 Becher Reis (ich hatte Basmati da, Parboiled oder Patna ginge sicher auch)
- 1 Päckchen Feta (oder griechischen Hirtenkäse, 200g oder 250g)
- 1 Dose Tomatenstücke a 400g
- 1-2 Zucchini
- Oregano, Basilikum, Salz, Pfeffer, etwas Zucker
In der Zwischenzeit die Zucchini und den Käse in Würfel schneiden.
Die Tomaten in eine Schüssel geben, mit Kräutern, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, die Zucchiniwürfel hinzugeben, alles vermischen.
Wenn der Reis fertig ist, Wasser abgießen, und die Tomaten-Zucchinisauce mit dem Reis mischen, etwas köcheln lassen (und wer keine bissigen Zucchini mag, dünstet die Würfel vorher in einem anderen Topf an, so dass sie Wasser verlieren und weicher werden). Käsewürfel dabei geben und alles gut durchrühren, dabei schmilzt der Käse etwas, und der Geschmack zieht sich so durch das ganze Gericht.
Guten Hunger!
23. Februar 2013
Zaziki
Etwas leckeres gefällig um unliebsame Menschen zu ärgern?
Man nehme für den großen Hunger:
Die Gurke raspeln und ebenfalls salzen (enzieht Wasser und das Zaziki fliesst euch dann nicht so schnell weg)
(passt nur auf dass ihr nicht zuviel Salz nehmt!)
alles etwa 10-15 Minuten ziehen lassen
Den Joghurt in eine Schüssel geben, mit dem Olivenöl vermischen, Pfeffer dazu, ebenso die Kräuter.
Die Gurkenraspel könnt ihr nun ausdrücken und zu dem Joghurt geben, mit dem Knoblauch verfahrt ihr ebenso.
Alles wird nun verrührt, und dann für mindestens 1 Stunde ab in den Kühlschrank ;)
Viel Spaß^^
Aber wundert euch nicht wenn ihr plötzlich ganz viel Platz (im Bus oder so) habt.
Man nehme für den großen Hunger:
- 2x500g griechischen Joghurt (der hat 10% Fett und ist etwas fester als der herkömmliche)
- 1 Gurke
- Knoblauch nach Belieben (ich habe 5 große Zehen genommen)
- 1-2EL Olivenöl
- Pfeffer, Dill, Oregano
- Salz
Die Gurke raspeln und ebenfalls salzen (enzieht Wasser und das Zaziki fliesst euch dann nicht so schnell weg)
(passt nur auf dass ihr nicht zuviel Salz nehmt!)
alles etwa 10-15 Minuten ziehen lassen
Den Joghurt in eine Schüssel geben, mit dem Olivenöl vermischen, Pfeffer dazu, ebenso die Kräuter.
Die Gurkenraspel könnt ihr nun ausdrücken und zu dem Joghurt geben, mit dem Knoblauch verfahrt ihr ebenso.
Alles wird nun verrührt, und dann für mindestens 1 Stunde ab in den Kühlschrank ;)
Viel Spaß^^
Aber wundert euch nicht wenn ihr plötzlich ganz viel Platz (im Bus oder so) habt.
Abonnieren
Posts (Atom)