Normalerweise koche ich ja eher gehaltvoll, aber gelegentlich überkommt mich die Lust auch mal etwas Gesundes zuzubereiten. Heute war so ein Tag, und es gab einen bunten Salat mit Essig-Öl-Dressing und dazu Hähnchenspieße. Ich kann Salat immer schwer schätzen, auf jeden Fall habe ich, wie zu erwarten, viel zu viel gemacht. Nagut, ist das Mittagessen für morgen gesichert.
1 Kopf Lollo Rosso
2 Salatherzen (Romanasalat)
1 Gurke
2 rote Zwiebeln
1 rote Paprika
3 Tomaten
1 Dose Mais
2 Schälchen Mini-Mozzarella
Essig
Olivenöl
1 Zitrone
Salz, Pfeffer
Zucker
Oregano, Petersilie (alles gerebelt)
Hähncheninnenfilet
Kräuterbutter
Hähnchengewürzsalz
Schaschlikspieße (Holz)
Zuerst habe ich die Spieße in Wasser eingelegt, so sollen sie sich etwas dehnen und man bekommt das Fleisch später einfacher herunter, weil die Flüssigkeit beim garen verdampft.
Für den Salat habe ich zuerst die beiden Salate von Strünken und den äußeren Blättern verteilt und dann alles in ein Sieb gegeben und gut gewaschen. Anschließend trocken geschüttelt. Wer eine Salatschleuder hat, nutzt diese. Danach habe ich die Gurke gewaschen, geschält und die Enden abgeschnitten. Anschließend habe ich sie in kleine Scheiben geschnitten, in eine Schüssel gefüllt und die Gurkenscheiben mit 2 TL Salz bedeckt, damit sie etwas Wasser verlieren und der Salat nicht so matschig wird. Nach etwa 15 Minuten kann man das Wasser abgießen. Danach die Paprika und die Zwiebeln klein schneiden. Die Tomaten habe ich von den Kernen befreit und ebenfalls in kleine Stücke geschnitten. Den gut abgetropften Salat nun in die Salatschüssel geben, Paprika, Zwiebeln,die Gurkenscheiben, Tomatenstücke sowie Mais und Mozzarella zugeben und alles gut durchmengen. Das Dressing bereite ich extra zu, so kann man den Salat noch länger stehen lassen, ohne dass er zusammenfällt. Wieviel Sauce ihr haben möchtet, bestimmt ihr selbst, und ich habe hier ganz nach Gefühl und Geschmack gearbeitet, darum hier nur meine Reihenfolge. Hierfür habe ich erst den Saft einer halben Zitrone in ein ausreichend hohes Gefäß getan, anschließend Essig, Zucker, Salz, Pfeffer und die Kräuter. Erst nachdem ich diese Mischung verrührt hatte habe ich das Öl zugegeben. Wie gesagt, hier entscheidet der Geschmack, wer es etwas süßer mag, fügt Zucker hinzu, wer sauer, nimmt Essig. Das Hähnchenfilet habe ich gründlich unter Wasser abgewaschen und mit Küchenpapier trockengetupft. Anschließend habe ich es in kleine Stücke geschnitten, und alles was ich nicht so ansehnlich fand dabei mitentfernt. Die Stücke nun auf die gewässerten Holzspieße stecken, und für wenige Minuten in der Pfanne auf gut 3/4 der Höchststufe von beiden Seiten gut anbraten. Danach die Hitze runterschalten, die Pfanne mit einem Deckel verschließen und noch wenige Minuten schmoren lassen. Hähnchen ist schnell durch. Ich habe sie vorher nicht gewürzt, dazu gibt es am Tisch Kräuterbutter, Salz, Pfeffer oder Hähnchengewürzsalz, und auf Fett konnte ich in der Keramikpfanne verzichten. Dazu gab es Kräuterbutterbaguette.
Hiermit eröffne ich eine neue Tag-Kategorie, die sich da "snack" nennt^^ Etwas schnelles, was ich schon als Teenie öfter fabriziert habe, ist das unten abgebildete überbackene Toast.
Backofen vorheizen, Ober und Unterhitze bei 225°. Zwei Sandwichtoastscheiben im Toaster rösten, dünn Remoulade darauf verteilen, Tomatenpaprika auf einem Küchentuch abtupfen (sonst wird es zu flüssig) und eine Scheibe Schmelzkäse darauf geben. Je nach Geschmack nun im Ofen überbacken, ich mag es nicht ganz so gebräunt... das schöne, man kann das Rezept gut variieren;)
Hallo;) Ja, da bin ich wieder... mit einem neuen schmackhaften und vor allem kinderleichten Rezept;) Ja, ich weiß dass alle Welt derzeit glaubt man solle sich am besten mit Gemüse aus eigenem Anbau versorgen, aber heute gibt es Fleisch!
400g Hühnerfleisch (ob ihr jetzt Hähnchenbrustfilet oder Innenfilet nehmt ist euch freigestellt)
1 Broccoli
2 Paprikaschoten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
etwas Öl (Sonnenblumen)
Salz, Pfeffer, Hähnchengewürzsalz
Hähnchengewürzsalz? Ich glaube, mittlerweile bekommt man das in jedem Gewürzregal, aber man findet es auch in jedem türkischen Supermarkt (größere Behälter und günstiger, da heißt es was mit Tavuk... jaaa.. ich kann kein türkisch, aber das schmeckt einfach am besten, und man braucht nur ein Gewürz)... Vor den Genuss wurde die Kleinarbeit gestellt... Als erstes fangt ihr mit dem Broccoli an, der möchte gern in kleine Röschen geteilt und blanchiert werden (für alle mit dem großen ?? : Broccoliröschen in kochendes gesalzenes Wasser geben, kurz kochen lassen und dann in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser umbetten, sorgt dafür dass die Farbe erhalten bleibt und das euer Gemüse später in der Pfanne nicht mehr ganz so lange braucht). Zwiebeln und Knoblauchzehen kleinschneiden, ebenso die entkernten Paprikaschoten. Das Huhn wascht ihr unter fließendem Wasser ab, trocknet es dann mit Küchenpapier und schneidet es in kleine Stücke, dabei könnt ihr alles was nicht so toll aussieht auch gleich entfernen. Dann nehmt ihr einen TL Hähnchengewürz und vermischt es mit dem Geflügel. Vorbereitungen fertig! ;) Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch reingeben und anbraten, danach den Broccoli und die Paprika. Mit Salz und Pfeffer würzen, aber sparsam, das das Fleisch schon gut gewürzt ist. Erst wenn das Gemüse schon etwas geröstet sind, das Fleisch dazugeben und gut anbraten, Hähnchen benötigt in der Regel nicht lange, 10 Minuten für das Gemüse und Fleisch müsste gut reichen. Dazu schmeckt Reis, oder Brot. Wir hatten Reis, und damit auch alles zeitgleich gar ist habe ich den Reis (Thaijasmin) nach der Quellreismethode (2 Tassen Wasser je eine Tasse Reis, aufkochen lassen und 10 Minuten auf geringer Hitze köcheln lassen bis der Reis das Wasser aufgenommen hat, danach im geschlossenen Topf noch 10 Minuten dämpfen, dabei Topf vom Herd ziehen) gekocht und die Gemüsefleischmischung in den 10 Minuten Dämpfzeit zubereitet.
Guten Appetit! Geht natürlich auch mit jedem anderen Gemüse, nur sollte hartes Gemüse vorher blanchiert werden. Und für Nichtfleischesser geht das natürlich auch ohne!
Wie immer, nichts für Kalorienbewußte. Geht aber ganz fix, wenn ihr spontan bei dem schönen Wetter Lust auf ne Grillparty habt, oder spontan Besuch kommt, oder... oder... ihr könnt auch Mayo selbst machen, ich bin da leider die totale Niete drin, deshalb gibts von mir eine Variante mit dem was man fertig kaufen kann. Für eine große (!) Schüssel nehmt ihr:
1 Tube Salatcreme a 500g (oder ein 500g Glas Miracel Whip)
1 Becher Joghurt a 500g (ich nehm immer den fettreduzierten)
500g Nudeln (Gabelspaghetti)
500g Fleischsalat
1 Dose Mais (nach belieben)
etwas Senf
Salz, Pfeffer
Erst müßt ihr die Nudeln kochen, ist auch nicht tragisch, wenn sie 10 Minuten oder mehr im Wasser schwimmen. Salatcreme und Joghurt in eine Schüssel füllen, gut durchrühren, Senf, Pfeffer und Salz hinzu, weiter rühren. Nun noch den Fleischsalat und den Mais hinzufügen und zum Schluss die abgetropften und schon abgekühlten Nudeln. Alles nochmal gut durchmengen und ab in den Kühlschrank zum ziehen. Natürlich kann man noch Eier oder anderes Gemüse nehmen. Ich mag den so am liebsten. Guten Appetit!
Heute mal ein schneller Tipp für diejenigen unter euch die am WE oder im Urlaub gerne mal etwas ausgiebiger frühstücken. Es gibt Rührei mit Tomate ;) Für einen großen Rühreifan nimmt man
3 Eier
1 Tomate
einen Schuss Mineralwasser
(Fett: Margarine oder einen Miniklacks Öl)
Salz, Pfeffer, Kräuter nach belieben
Zuerst solltet ihr die Tomate häuten (also ganz unkompliziert die Tomate am Stielansatz kreuzweise einritzen, ab in eine Tasse, heißes Wasser drüber, einige Sekunden (oder auch länger) ziehen lassen, mit kaltem Wasser abbrausen,dann sollte sich die Tomatenpelle lösen), und in Streifen oder Würfel schneiden. Dann schlagt ihr die Eier auf, gebt etwas Wasser zu, rührt sie kräftig durch und würzt mit Salz und Pfeffer. Habt ihr eine beschichtete Pfanne, könnt ihr nun etwas Fett reingeben und das schonmal auf mittlerer Stufe erwärmen, ich habe eine kleine Keramikpfanne, da geht das auch gut ohne Fett. Wenn das Fett geschmolzen ist, gebt ihr die Eimasse rein, und lasst sie stocken. Kurz vor Ende der Garzeit noch die Tomaten hinzufügen, alles heiß werden lassen (ohne dass das Rührei trocken wird), und ab auf den Teller. Wer mag kann noch Kräuter in das Rührei geben oder am Schluss etwas Petersilie darüberstreuen. Guten Appetit!
Ich lese gerne, fast immer, schon lange. Das neuste Werk von Interesse sprang mir rein zufällig ins Auge, "Joyland" der neuste Coup von Altmeister Stephen King. Die Story ist schnell erzählt, das Buch ist, für Kingsche Verhältnisse, auch nicht besonders dick. Zeitsprung in die 70er: Devin Jones, 21 Jahre, Student, verbringt seine Semesterferien als Saisonkraft in einem Vergnügungspark (dem titelgebenden Joyland) in North Carolina, nachdem seine Freundin Wendy sich von ihm getrennt hat. Er lernt neue Freunde kennen (unter anderem auch die 10 Jahre ältere Tochter eines Predigers und ihren Sohn, der im Rollstuhl sitzt, aber ein pfiffiger Junge mit dem zweiten Gesicht ist), und seitdem vor einigen Jahren in der Geisterbahn eine junge Frau von ihrem Freund umgebracht wurde, soll es dort spuken, der Mörder wurde trotz vieler Fotos von ihm nie gefasst. Als über 60-jähriger schreibt der Ich-Erzähler Jones zwischen Smartphone und facebook die "Geschichte seines Sommers". Auf gut 350 Seiten breitet King einen Sommer in den 70er Jahren vor dem Leser aus. Soweit so gut. Einen großen Raum nimmt die Trennung von der Freundin des Ich-Erzählers ins Anspruch, sowie eine recht detaillierte Beschreibung des Vergnügungsparks und seiner Angestellten. Im Grunde finde ich das nicht schlecht, so kann man sich vor seinem geistigen Auge ein eigenes Bild zusammenträumen. Ich will niemanden langweilen, und versuche auch nicht zu spoilern, aber ich fand den Roman ziemlich abgedroschen und, ja, furchtbar langweilig. Es passierte nichts! Auf Grusel oder gar Horror habe ich vergeblich gewartet. Gut, die Frau die angeblich in der Geisterbahn spuken soll, aber das war schnell abgehandelt. Ich war enttäuscht dass King den Prediger erwähnt, und ich hatte in meinem Kopf schon verschiedene Szenarien entworfen inwiefern der religiöse Eifer mit dem Mord zu tun haben könnte, aber King beließ es bei der Darstellung. Die Story döst so vor sich hin, und den Schluss kann man sich ziemlich schnell zusammenreinem. Fazit: Den King kann man sich sparen. Zum Glück habe ich das Buch nur ausgeliehen.
Wie war das noch mit Sonntagen? Ach ja, richtig...eigentlich wollte man einen Tagesausflug machen und abends was schönes warmes essen. Doch nach dem Blick aus dem Fenster bedurfte dieser Plan einer Modifikation. Bei Schnee fahren ist zwar im Grunde nicht schlimm, nur blöd, wenn man nicht weiß, ob im Nachbarkreis auch gestreut wird (Sonntage eben). Und überhaupt, wie kommt es dazu, mitten im Winter zu schneien???? Also widmete ich mich den Vormittag über meinen Haaren, die mal wieder ein Update nötig hatten, also Farbe. Jetzt weiß ich, dass Schwarzkopfs Perfect Mousse nichts für mich ist, weil tropft, und mir die Handhabung zu kompliziert war, neee... das bleib ich lieber beim rumsauen mit den üblichen Colorationen. Äh ja, ach so, ich wollte ja eigentlich über was ganz anderes schreiben... (hallo Übergang!). Das Schnitzel (Veganer bitte überlesen). Kennt jeder, isst (fast!!) jeder, aber so richtig toll schmecken die meisten Schnitzel, grade aus der Imbissbude eben nicht. Klar, wie auch, wenn das die TK-Dinger sind, und man daher nie wirklich weiß, was und welches Fleisch drin ist. Extrem fettig sind sie überdies, und nicht jede Sauce ist auch geschmackliches Aha-Erlebnis. Wie ich schon erwähnte, sollte es heute Abend ein warmes Essen geben, der Einfachheit Schnitzel mit Sauce und Kartoffeln. Ich weiß gar nicht warum ich mich so lange überhaupt nichtmal in die Nähe vom selbstgebratenen Schnitzel gewagt habe, es ist so easy, und auch fix fertig. Ich wohne ja nunmal in der Fleischecke NRWs, und bis zum nächsten Direktverkauf ist es nicht weit (nein, nicht der Sponsor gewisser blau/weißer Fußballmannschaften). Ich habe mich für das aus der Oberschale entschieden, und ich erkläre mal kurz, wie ich mittlerweile mit den Schnitzeln und der Pfanne meinen Frieden gefunden habe.
Zuerst unter fließendem Wasser abspülen und gut trocknen lassen
Paniermehl und ein Ei in je einen Teller geben.
Ei verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen
Schnitzel erst im Ei, dann im Paniermehl wenden, alles sollte gut bedeckt sein
in die Pfanne genügend Öl einfüllen, wenn man hier sparsam ist, habt ihr die Panade später überall, nur eben nicht mehr auf dem Fleisch, und erhitzen, langt, wenn man hier nicht Vollgas gibt, sondern auf der Skala 0-9 (oder was eurer Herd so anzeigt) auf 7 bleibt
Wenn das Öl heiß ist (Holzstäbchen rein, wenns Blasen gibt, ists optimal) die Schnitzel ins Öl geben, und gucken, dass das Öl sie gut umhüllt
solange braten, bis die Seiten langsam gebräunt sind, dann wenden, und auch hier nochmal das Schnitzel goldbraun backen (Dauer kommt auch auf die Dicke an, 2 Minuten pro Seite sind schon gut)
Das Schnitzel möglichst wenig wenden, es ist fertig, wenn das Fleisch nicht mehr so elastisch ist (sonst muss man einmal kurz reinschneiden, ich höre die Küchenpäpste jetzt zwar schon laut "Sakrileg!!!!!" rufen, aber ihr wollt ja nicht bei der Küschenschlacht teilnehmen)
danach kann es noch auf Küchenpapier abtropfen, fertig ;)
Weil mir danach war gab es noch eine schnelle Champignonsauce dazu, 1 Knobizehe und 3 Schalotten kleinschneiden, etwa 250g frische(!!) Pilze in Scheiben schneiden und alles in wenig Öl andünsten, kann noch ein Stich Butter dazu, mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Pilze etwas geschmort haben, einen Klacks Sahne dazu, alles heiß werden lassen, umrühren, fertig, Kartoffeln dazu, wunderbar.
Das Schnitzel ist schön goldig, die Sauce garantiert nicht schnittfest, und es dauert keine Ewigkeit. Guten Appetit!
Ein gutes und preisgünstiges Gericht wenn man keine Lust hat stundenlang in der Küche zu stehen...(ja, ich gebe es zu, ich hatte dieses Mal echt keinen Bock auf Gemüseschnippeln und Co.)
300g Schweinemedaillons (gibts im Discounter)
500g Rahmgemüse (TK)
ca. 400g Tagliatelle (frische aus der Kühlung)
Salz, Pfeffer, Öl
Rahmgemüse nach Anleitung im Topf erhitzen, Nudeln ebenso. Fleisch abspülen, trocken tupfen und von beiden Seiten pfeffern. Ins heiße Öl geben (Herd nicht auf höchster Stufe), und von beiden Seiten anbraten. Die Medaillons sind fertig wenn sie noch leicht elastisch sind (oder ihr klaubt eins raus und schneidet es auf.) Danach salzen. Dauert gesamt maximal 15 Minuten.
Neues Jahr neues Glück? Ich hoffe ihr seit ebenso ruhig ins neue Jahr geschlittert wie ich. Zeit den blog etwas auf Vordermann zu bringen, daher gibt es jetzt, ganz neu, eine Linkliste, wo ihr meine lesenswerten Empfehlungen findet. http://sargkastenproductions.blogspot.de/p/links.html
Klein, fettig, lecker!! Auf YouTube bin ich auf ein ziemlich einfaches, aber verdammt leckeres Rezept für die kleinen Geflügelteile gestoßen, und weil ich mich nicht mit fremden Federn schmücke (und der gute Mann richtig gut erklären kann), verlinke ich euch einfach das Video dazu:
Bei uns gab es Pommes dazu, und statt der süßsauer Sauce dänische Remoulade, aber auch so war es richtig schmackhaft...